Wasserversorgung in Gefahr: Warum 91 Prozent der Deutschen um ihre Sicherheit bangen
Wasserversorgung in Gefahr: Warum 91 Prozent der Deutschen um ihre Sicherheit bangen
Sorge um die Sicherheit der Wasserversorgung wächst in Deutschland
Die Deutschen sind zunehmend besorgt über die Sicherheit ihrer Wasserversorgung. Aktuelle Umfragen zeigen weitverbreitete Ängste vor Spiegelungen, Sabotage und Extremwetterereignissen, die kritische Infrastrukturen gefährden könnten. Experten warnen nun, dass dringend strengere Maßnahmen zum Schutz der Trinkwasser- und Abwassersysteme des Landes erforderlich sind.
In den vergangenen fünf Jahren ist das öffentliche Bewusstsein für Bedrohungen der deutschen Wasserversorgung deutlich gestiegen. Vorfälle wie der Spiegelangriff auf den Oldenburger Wasserversorger im Jahr 2024 sowie die anhaltenden hybriden Bedrohungen aus Russland seit Beginn des Ukraine-Kriegs 2022 haben die Sorgen weiter geschürt. Als Reaktion darauf wurden Initiativen wie das vom BSI unterstützte KRITIS-Resilienzprogramm, der Cybersicherheitsrahmen des BDEW sowie das vom BMUV geförderte Projekt "Cyber-Physical Resilience Water" ins Leben gerufen, das in Bayern und Nordrhein-Westfalen hybride Angriffsszenarien testete, um die Abwehrkräfte zu stärken.
Eine aktuelle YouGov-Umfrage im Rahmen des IFAT Circularity Monitor offenbart tiefe Verunsicherung in der Bevölkerung: 67 Prozent der Befragten fürchten physische Sabotageakte, 66 Prozent sorgen sich vor Spiegelungen auf die Wasserinfrastruktur. Noch besorgniserregender: 91 Prozent stufen Störungen in Abwassersystemen als ernsthafte Gefahr ein – mit Extremwetter, technischen Pannen und gezielten Angriffen als größte Risikofaktoren. Nur 3 Prozent halten Deutschland für gut auf solche Krisen vorbereitet, während 63 Prozent die Vorbereitung des Landes als mangelhaft oder gar nicht vorhanden bewerten.
Auf dem anstehenden Kongress "Security Under Control" in Duisburg (17.–18. März) werden Fachleute diese Herausforderungen thematisieren. Auf der Agenda stehen unter anderem die Erkennung von Bedrohungen in Betriebstechnik-Umgebungen (OT), sichere Netzwerkarchitekturen sowie die Einhaltung neuer Vorschriften wie der NIS-2-Richtlinie und des Cyber Resilience Act. Parallel positioniert sich die IFAT München, die Weltleitmesse für Umwelttechnologien, als Drehscheibe für widerstandsfähige Infrastrukturen und präsentiert Lösungen für sichere und anpassungsfähige Wassersysteme.
Experten wie Wolfgang Ischinger, Vorsitzender der Münchner Sicherheitskonferenz, betonen, dass Wassersicherheit mittlerweile als Frage der nationalen Sicherheit behandelt werden müsse. Philipp Eisenmann und Wolf Merkel vom DVGW fordern integrierte Strategien, die physischen Schutz, Cyberresilienz und Klimawandelanpassung verbinden, um die Versorgung langfristig zu sichern.
Die Kombination aus öffentlicher Besorgnis, jüngsten Spiegelungen und regulatorischem Druck zwingt Deutschland, seinen Ansatz in der Wassersicherheit grundlegend zu überdenken. Da die Mehrheit der Bürger an der Widerstandsfähigkeit des Systems zweifelt, kommen Veranstaltungen wie der Duisburger Kongress und die IFAT München eine Schlüsselrolle bei der Gestaltung zukünftiger Schutzmaßnahmen zu. Konkrete Schritte – von Cybersicherheitsrahmenwerken bis hin zu Tests hybrider Bedrohungsszenarien – sind bereits im Gange, um den Risiken zu begegnen.
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