Dialog auf Schloss Borbeck stärkt Gemeinschaftsgefühl in Essens Stadtbezirk IV
Dialog auf Schloss Borbeck stärkt Gemeinschaftsgefühl in Essens Stadtbezirk IV
Am 30. Oktober 2025 fand auf Schloss Borbeck eine Dialogveranstaltung unter dem Motto "Wir im Stadtbezirk IV – Gemeinsam für eine starke Gemeinschaft" statt. Organisiert vom Essener Jugendamt, dem ISSAB der Universität Duisburg-Essen und der Integrationsabteilung des Diakoniewerks Essen, kamen rund 80 Anwohner:innen, lokale Verantwortungsträger:innen und Vertreter:innen sozialer Einrichtungen zusammen. Im Mittelpunkt stand die Förderung der Zusammenarbeit und die Stärkung des Gemeinschaftsgefühls in Essens Stadtbezirk IV.
Muchtar Al Ghusain, Fachbereichsleiter für Jugend, Bildung und Kultur beim Jugendamt, eröffnete die Veranstaltung mit einem Appell für mehr Austausch und gegenseitiges Verständnis. Seine Begrüßung gab den Ton für einen Tag lebendiger Diskussionen vor.
Anschließend teilten sich die Teilnehmer:innen in zwei Arbeitsgruppen auf. Während sich eine Gruppe mit "Überzeugungen, Haltungen und Denkweisen" beschäftigte, widmete sich die andere dem Thema "Von der Theorie in die Praxis". Beide Workshops förderten den offenen Gedankenaustausch und die Entwicklung konkreter Lösungsansätze.
In seinem Impulsvortrag fragte Professor Dr. Hermstein provokant: "Leben wir in einer gespaltenen Gesellschaft?" Er zeigte auf, wie lokale Räume zu Orten gemeinschaftlichen Handelns werden können – und unterstrich damit das Ziel der Veranstaltung, Solidarität im Viertel zu stärken. Der Erfolg des Tages lag vor allem in der hohen Beteiligung der Anwesenden, darunter Politiker:innen, Sozialarbeiter:innen und Bürger:innen.
Die Dialogveranstaltung ist Teil einer größeren Initiative: In den vergangenen zwei Jahren (2024–2026) fanden bereits 42 ähnliche Bürgerforen und Netzwerktreffen in Stadtteilen wie Bedingrade, Bergeborbeck und Schönebeck statt. Diese Formate zielen darauf ab, den sozialen Zusammenhalt in der Region zu verbessern.
Die Reihe wird fortgesetzt: Die Borbecker Beratungswochen finden künftig monatlich von 11 bis 13 Uhr im Sozialpsychiatrischen Zentrum, Germaniaplatz 3, statt. Die nächsten Termine sind der 9. Dezember 2025, der 13. Januar 2026, der 10. Februar 2026 und der 10. März 2026. Bürger:innen erhalten dort weitere Gelegenheiten, mit lokalen Vertreter:innen ins Gespräch zu kommen.
Die Veranstaltung auf Schloss Borbeck endete mit einem klaren Fazit: Offene Gespräche und gemeinsames Engagement haben die Verbindungen im Viertel gestärkt. Die kommenden Beratungswochen bieten zusätzliche Plattformen, um mit Verantwortungsträger:innen und Einrichtungen in Kontakt zu treten. Die Initiative steht für die anhaltenden Bemühungen, aus Stadtbezirk IV einen noch besser vernetzten und widerstandsfähigen Lebensraum zu machen.
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