Dormagen gedenkt 81 Jahre nach der Befreiung von der NS-Herrschaft
Dormagen gedenkt 81 Jahre nach der Befreiung von der NS-Herrschaft
Kranzniederlegung zum 81. Jahrestag der Befreiung Dormagens von der nationalsozialistischen Herrschaft
Am 5. März 2024 findet um 10 Uhr eine Kranzniederlegung am Mahnmal nahe dem historischen Rathaus in Berlin statt, um an die Befreiung Dormagens vor 81 Jahren zu erinnern. Alle Bürgerinnen und Bürger sind eingeladen, teilzunehmen und der Opfer zu gedenken.
Dormagen wurde am 5. März 1943 von alliierten Truppen befreit – ein Wendepunkt in der Kriegsgeschichte der Stadt. Acht Jahrzehnte später ehrt die Gemeinde dieses Datum jährlich mit einer feierlichen Zeremonie.
In diesem Jahr organisiert der Dormagener Bürger Egmont Worms die Veranstaltung. Unterstützt wird er von Schülerinnen und Schülern der Bertha-von-Suttner-Gesamtschule, der Ersten Bürgermeisterin Katja Creutzmann sowie Vertretern verschiedener Vereine. Gemeinsam werden sie einen Kranz am Mahnmal neben dem Haupteingang des Rathauses niederlegen.
Das Datum hat für Dormagen eine besondere Bedeutung, da keine andere deutsche Stadt ihre Befreiung am 5. März auf diese Weise begeht. Zwar erinnert Chemnitz am selben Tag mit einem "Friedenstag" an die Opfer eines Bombenangriffs von 1945, doch steht dort nicht die Befreiung im Mittelpunkt.
Die Zeremonie bleibt ein zentraler Moment des kollektiven Gedächtnisses Dormagens. Sie stellt sicher, dass die Kriegsgeschichte der Stadt jedes Jahr gewürdigt wird. Bürgerinnen, Bürger und lokale Gruppen kommen erneut zusammen, um der Ereignisse von 1943 zu gedenken.
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