Kölner Fahrdienstvermittler protestieren gegen geplante Uber-Preisexplosion
Mietwagen-Fahrer protestieren gegen 'Preisdiktat' - Kölner Fahrdienstvermittler protestieren gegen geplante Uber-Preisexplosion
Rund 100 Fahrdienstvermittler haben diese Woche in Köln gegen geplante Preiserhöhungen protestiert. Die Stadt beabsichtigt, die Mindestpreise für Dienste wie Uber auf mindestens 80 Prozent der regulären Taxitarife anzuheben. Eine endgültige Entscheidung wird der Stadtrat am 19. März beraten.
Die Demonstration wurde von Max Zombek organisiert, einem Vertreter des Bundesverbands wirfahren. Die Fahrer bildeten einen Konvoi durch die Kölner Innenstadt, um ihren Widerstand gegen die geplanten Änderungen zum Ausdruck zu bringen.
Der Kölner Vorschlag zielt darauf ab, die Preise für Fahrdienstvermittlungen stärker an die traditioneller Taxis anzugleichen. Derzeit kostet eine fünf Kilometer lange Taxifahrt in der Stadt etwa 17,50 Euro, darunter ein Grundpreis von 4,90 Euro und 2,60 Euro pro Kilometer. Sollte der Plan verabschiedet werden, würden die Preise für Fahrdienstvermittlungen laut Uber im Schnitt um über 50 Prozent steigen.
Taxifahrer begrüßen den Vorstoß, da er ihrer Meinung nach für faire Wettbewerbsbedingungen sorge. Sie weisen darauf hin, dass lizenzierte Taxis rund um die Uhr verfügbar sein und jede Fahrt annehmen müssen – im Gegensatz zu Fahrdienstvermittlern. Unterdessen warnte Christoph Weigler, der Deutschland-Chef von Uber, dass höhere Preise die Mobilität in der ohnehin teuren Stadt noch weniger erschwinglich machen würden.
Zusätzlich plant die Stadt, auch die Taxipreise weiter zu erhöhen, was die Sorgen über steigende Transportkosten für die Bürger verstärkt.
Der Stadtrat wird am 19. März über die Preiserhöhung abstimmen. Falls der Beschluss durchkommt, werden sich die Kosten für Nutzer von Fahrdienstvermittlungen deutlich erhöhen. Taxifahrer hingegen sehen den Schritt als notwendig an, um fairen Wettbewerb auf dem Kölner Verkehrsmarkt zu gewährleisten.
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