Kontrollierte Sprengung des Kraftwerks Ibbenbüren am Sonntag um 11:00 Uhr

Franco Gröttner
Franco Gröttner
2 Min.
Eine große Explosion in der Mitte eines Gebäudes mit Rauch, einer Wand im Hintergrund und Metallobjekten mit einer Tafel unten.Franco Gröttner

Kontrollierte Sprengung des Kraftwerks Ibbenbüren am Sonntag um 11:00 Uhr

Sprengung des Kraftwerks Ibbenbüren am Sonntag, 22. Februar

Am Sonntag, dem 22. Februar, wird das Kraftwerk in Ibbenbüren in einer kontrollierten Sprengung abgerissen. Dabei werden mehrere zentrale Bauwerke, darunter der Schornstein und die Rauchgasentschwefelungsanlage, im Rahmen einer präzise geplanten Aktion zu Boden gehen. Anwohner und Unternehmen in der Umgebung wurden mit strengen Sicherheitsanweisungen für den Ablauf des Ereignisses vertraut gemacht.

Die Sprengung ist für etwa 11:00 Uhr vorgesehen, wobei die Vorbereitungen bereits am frühen Morgen beginnen. Bis 8:00 Uhr müssen alle Bewohner der betroffenen Adressen – Alpenstraße 125, 127, 132, 141, 142, 143 sowie Anwohner entlang der Höhenstraße – die Sperrzone verlassen. In diesem Bereich leben rund 190 Einheimische sowie 400 Bewohner der Zentralen Unterbringungseinrichtung (ZUE).

Um die Sicherheit zu gewährleisten, werden Straßen in und um die Zone gesperrt, der Verkehr wird über Umleitungen geführt. Parken auf den Straßen innerhalb des abgesperrten Bereichs ist untersagt, um Rettungswege freizuhalten. Etwa 120 Einsatzkräfte werden vor Ort sein, um die Aktion zu koordinieren.

Die Ibbenbürener Polizeidienststelle, die ebenfalls in der Sperrzone liegt, verlagert ihre Aktivitäten für diesen Tag vorübergehend ins Rathaus. Drohnenflüge im Umkreis von 100 Metern um das Kraftwerksgelände sind strikt verboten. Bei planmäßigem Ablauf könnte das Sperrgebiet bereits ab 12:00 Uhr wieder freigegeben werden.

Für Fragen oder aktuelle Informationen schaltet die Stadt ab 7:00 Uhr am 22. Februar eine Hotline unter der Nummer +49 5451 931-3200.

Die Sprengung markiert einen wichtigen Schritt im Rückbau des Kraftwerks. Anwohner müssen die Evakuierungsanordnungen beachten, während Rettungskräfte in Bereitschaft stehen. Die Stadt rechnet damit, die Beschränkungen kurz nach der Aktion aufzuheben – vorausgesetzt, es gibt keine unerwarteten Komplikationen.

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