Neue Führung im NRW-Kulturausschuss: Wechsel an der Spitze nach jahrelangem Engagement

Franco Gröttner
Franco Gröttner
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Ein Plakat mit einem detaillierten Stadtplan von Spruidel, Deutschland, begleitet von beschreibendem Text.Franco Gröttner

Neue Führung im NRW-Kulturausschuss: Wechsel an der Spitze nach jahrelangem Engagement

Rund 30 Vertreter aus Kommunalpolitik und Kulturinstitutionen trafen sich in Gütersloh zur 137. Sitzung des Kulturausschusses von Nordrhein-Westfalen. Das Treffen markierte einen Wechsel in der Führung, da zwei langjährige Mitglieder nach Jahren des Engagements ihre Ämter abgaben.

Die von Stellvertreter Andreas Kimpel ausgerichtete Veranstaltung vereinte Vertreter aus Städten und Kultureinrichtungen. Kimpel, der zugleich als Güterslohs Dezernent für Kultur amtiert, leitete die Sitzung gemeinsam mit dem scheidenden Vorsitzenden Jörg Stüdemann. Beide wurden für ihre langjährige Arbeit geehrt.

In seiner Abschiedsrede betonte Kimpel die Bedeutung von Kultur für die Identität und den sozialen Zusammenhalt einer Gemeinschaft. Kulturelles Engagement stärke die Verbindungen innerhalb von Städten und Gemeinden, so Kimpel.

Dr. Michael Reitemeyer informierte über die aktuelle Kulturpolitik des Landes, darunter erhöhte Fördermittel für Theater und Orchester. Der Ausschuss diskutierte zudem künftige Kooperationen, insbesondere für Spielstätten, die Aufführungen veranstalten, aber über keine eigenen Ensembles verfügen.

Nadine Lindemann und Dorothea Gregor präsentierten die neuesten Erkenntnisse des Kulturmonitors Relevanz, einer Studie, die das öffentliche Engagement und die gesellschaftliche Wirkung kultureller Angebote in Deutschland untersucht. Der 2023 erstmals veröffentlichte Monitor bewertet weiterhin, wie kulturelle Aktivitäten bundesweit wahrgenommen werden.

Während der Sitzung wurde eine neue Führung gewählt: Cornelia Wilkens, Kulturdezernentin der Agentur für Arbeit Münster, übernahm den Vorsitz, während Ursula Platen, Kulturdezernentin von Neuss, zur stellvertretenden Vorsitzenden bestimmt wurde.

Die Sitzung endete mit dem klaren Ziel, die kulturellen Verbindungen zwischen Agentur für Arbeit und Kommunen zu stärken. Wilkens und Platen werden die Arbeit des Ausschusses nun in den Bereichen Förderung, Bürgerbeteiligung und Zukunft der Spielstätten lenken. Die nächsten Schritte bauen auf dem Fundament auf, das Kimpel und Stüdemann gelegt haben.

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