Münster wird zum Zentrum der Quantenphysik und internationalen Friedensinitiative

Nancy Neuschäfer
Nancy Neuschäfer
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Ein Umschlag mit einer Briefmarke, auf der "Russland und Japan Friedenskonferenz" steht und ein Gebäude-Logo in der Mitte.Nancy Neuschäfer

Münster wird zum Zentrum der Quantenphysik und internationalen Friedensinitiative

Eine Delegation der Deutschen Physikalischen Gesellschaft (DPG) und der Physical Society of Japan (JPS) traf sich kürzlich mit Bürgermeister Tilman Fuchs im Friedenssaal des Münsteraner Rathauses. Der Besuch stand im Zeichen der Unterzeichnung einer gemeinsamen Erklärung, die die Förderung von Frieden und wissenschaftlicher Zusammenarbeit zwischen beiden Ländern zum Ziel hat.

Die Präsidenten von DPG und JPS unterschrieben im Bürgerweinhaus des Historischen Rathauses von Münster offiziell die 'Erklärung für die Zukunft'. Das Dokument thematisiert die von Atomwaffen ausgehenden Risiken und ruft zugleich zu einer verantwortungsvollen und friedlichen Nutzung des wissenschaftlichen Fortschritts auf.

Am 15. November findet in Münster 'Quantum 100' statt – die nationale Abschlussveranstaltung des deutschen 'Quantum-Jahres'. Unter der Schirmherrschaft der DPG organisiert, wird die Veranstaltung in der Halle Münsterland stattfinden. Besucher können eine Ausstellung zu modernen Anwendungen der Quantenphysik erkunden, Fachvorträge besuchen und ein Showkonzert mit dem Titel 'Grundlegende Wechselwirkungen' erleben.

Bürgermeister Fuchs betonte die Rolle Münsters als Ort des internationalen Dialogs und der gegenseitigen Verständigung. Die DPG, eine der größten physikalischen Fachgesellschaften weltweit mit über 52.000 Mitgliedern, unterstützt die Initiative im Rahmen ihres übergeordneten Auftrags, die Öffentlichkeit für Wissenschaft zu begeistern.

Die Erklärung unterstreicht das gemeinsame Engagement von DPG und JPS für eine ethisch verantwortete wissenschaftliche Entwicklung. 'Quantum 100' wird Forscher, Politiker und die Öffentlichkeit zusammenbringen, um über die Zukunft der Quantentechnologie zu diskutieren. Die Veranstaltung zielt darauf ab, die globale Zusammenarbeit in der Physik zu stärken und gleichzeitig drängende gesellschaftliche Herausforderungen anzugehen.

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