Prozess gegen mutmaßliche Combat-18-Führer vorläufig eingestellt – gegen Geldauflage
Prozess gegen rechtsextremistische Gruppe Combat 18 in Dortmund vorerst ausgesetzt - Prozess gegen mutmaßliche Combat-18-Führer vorläufig eingestellt – gegen Geldauflage
Ein deutsches Gericht hat das Verfahren gegen vier mutmaßliche Anführer der verbotenen rechtsextremen Gruppe Combat 18 Deutschland vorläufig ausgesetzt. Die Verhandlung wurde unter der Auflage unterbrochen, dass jeder der Angeklagten bis Mitte August 500 Euro an eine Kinderhilfsorganisation zahlt. Die Gruppierung war 2020 verboten worden, weil sie nationalsozialistische Ideologie verbreitete und die verfassungsmäßige Ordnung Deutschlands untergrub.
Die vier Männer gehörten zu 17 mutmaßlichen Mitgliedern, die im April 2022 bei einer bundesweiten Razzia gegen neonazistische Netzwerke festgenommen worden waren. Den Ermittlungen zufolge hielten sie Combat 18 trotz des Verbots mindestens bis zum Frühjahr 2022 am Leben. Ein Angeklagter soll die Führung übernommen und mindestens 14 geheime Treffen organisiert haben. Zwei weitere sollen Aufnahmerituale für neue Mitglieder arrangiert haben.
Ein vierter Mann stand unter dem Vorwurf, rechtsextreme Rockkonzerte veranstaltet und Merchandise-Artikel mit Symbolen der Gruppe verkauft zu haben. Im Spätherbst 2023 folgten weitere Festnahmen, darunter die von Patrick Wieschke, Kevin N. und Marvin W., nach zwölf zusätzlichen Durchsuchungen im November und Dezember.
Das Dortmunder Gericht setzte den Prozess aus und begründete dies mit der voraussichtlich langen Verhandlungsdauer sowie der Wahrscheinlichkeit, dass eher Geldstrafen als Haftstrafen verhängt würden. Falls die Angeklagten die Zahlungsfrist einhalten, wird das Verfahren endgültig eingestellt.
Die vorläufige Einstellung bedeutet, dass die vier Männer einer Verurteilung entgehen können, sofern sie die finanzielle Auflage erfüllen. Combat 18 Deutschland bleibt verboten, und die Behörden überwachen weiterhin ehemalige Mitglieder der Gruppe. Ihre Aktivitäten hatten bereits vor dem Verbot 2020 breite Kritik hervorgerufen.
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