HSNR kämpft mit Zonta Clubs gegen digitale Gewalt an Frauen – kostenlose Hilfsangebote am 25. November

Nancy Neuschäfer
Nancy Neuschäfer
2 Min.
Eine Gruppe von Frauen, die vor einer grünen Wand mit einem Fenster auf der linken Seite stehen und an einem Internationalen Frauentag teilnehmen.Nancy Neuschäfer

HSNR kämpft mit Zonta Clubs gegen digitale Gewalt an Frauen – kostenlose Hilfsangebote am 25. November

Die Hochschule Niederrhein (HSNR) veranstaltet zwei Veranstaltungen zum Thema geschlechtsspezifische Gewalt. Organisiert in Zusammenarbeit mit den Zonta Clubs Krefeld und Zonta Club Krefeld am Rhein, sind die Veranstaltungen Teil der weltweiten "Orange Days"-Kampagne von UN Women. Beide zielen darauf ab, das Bewusstsein zu schärfen und sich für eine Zukunft ohne Gewalt gegen Frauen und Mädchen einzusetzen.

Die erste Veranstaltung mit dem Titel "Von Dickpics zu Deepfakes: Digitale Gewalt gegen Frauen erkennen, benennen und bekämpfen" findet am 25. November statt – dem Internationalen Tag zur Beseitigung von Gewalt gegen Frauen und Mädchen. Kathi Heffe von HateAid wird die Diskussion leiten und aktuelle Entwicklungen sowie rechtliche Gegenmaßnahmen zu digitaler Gewalt beleuchten. Die Teilnahme ist kostenlos und steht Betroffenen, Unterstützer:innen und der Öffentlichkeit offen, sowohl vor Ort als auch online.

In ihrem Vortrag wird HateAid konkrete Schritte zur Bekämpfung von Online-Missbrauch aufzeigen, darunter kostenlose Rechtsberatung und Prozessvertretung für Opfer. Die Organisation unterstützt zudem Strafanzeigen nach deutschem Recht, etwa wegen Beleidigung (§ 185 StGB) oder Nachstellung (§ 238 StGB). Darüber hinaus setzt sie sich für strengere Plattformregeln im Rahmen des Digital Services Act (DSA) ein, um digitale Belästigung einzudämmen.

Am Folgetag, dem 26. November, startet im Future Work Lab in der Krefelder Innenstadt eine zweite Veranstaltung. Hier werden ausgewählte Werke aus "Play for Today" präsentiert, begleitet von einer interaktiven Podiumsdiskussion. Vertreter:innen zentraler Krefelder Institutionen diskutieren, wie Kunst und Politik geschlechtsspezifische Gewalt herausfordern können.

Beide Veranstaltungen stehen im Zeichen der "Orange Days"-Kampagne und unterstreichen den Aufruf zum Handeln gegen geschlechtsspezifische Gewalt. Während die Session am 25. November rechtliche Einblicke und Unterstützungsstrategien bietet, verbindet der Auftakt am 26. November Kunst mit Fachdialog. Die Teilnehmer:innen erhalten so klarere Werkzeuge, um digitale und strukturelle Gewalt zu erkennen, ihr zu widerstehen und sie zu melden.

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