17 June 2026, 16:38

Stammzellspende heute: Wie DKMS und junge Spender Leben retten

Stammzellspende: Wie DKMS durch Bewusstsein und Solidarität Leben rettet

Stammzellspende heute: Wie DKMS und junge Spender Leben retten

Vanessa Nisanat Knauer hat vier Jahre lang als studentische Hilfskraft in der Unternehmenskommunikation bei DKMS gearbeitet. Zuvor war sie drei Jahre für Ärzte ohne Grenzen tätig, wo sie sich auf Fundraising spezialisierte. Ihr aktuelles Studium der Vergleichenden Literaturwissenschaft an der Universität zu Köln ergänzt ihre beruflichen Erfahrungen im gemeinnützigen Sektor.

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Vor drei Jahrzehnten war die Stammzellspende in der Öffentlichkeit kaum ein Thema. Heute sind weltweit über 12 Millionen Menschen bei DKMS als potenzielle Spender registriert. Der Prozess ist deutlich zugänglicher geworden: Online-Anmeldung und die Zusendung von Testsets nach Hause vereinfachen die Registrierung.

Mittlerweile erfolgen rund 90 Prozent der Stammzellspenden durch die Entnahme von peripheren Blutstammzellen. Diese Entwicklung spiegelt größere Veränderungen im Bereich wider, darunter ein wachsendes Bewusstsein für die genetische Vielfalt in Spenderregistern. Knauer sieht diesen Fortschritt als entscheidend, betont jedoch, dass er noch zu wenig Beachtung findet.

Ihre Zuversicht für die Zukunft speist sich aus der Bereitschaft junger Menschen, sich als Spender zu registrieren. Sie ist überzeugt, dass ihr Engagement einen starken Zusammenhaltsinn in der jüngeren Generation zeigt. DKMS baut sein globales Register potenzieller Spender weiter aus. Durch die Bemühungen der Organisation und vereinfachte Abläufe ist die Stammzellspende heute leichter realisierbar. Knauers Beobachtungen unterstreichen die Rolle der Jugend bei der Gestaltung der künftigen Entwicklung dieses Bereichs.

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