21 April 2026, 18:35

Solingen kämpft um Schwimmfähigkeiten: Immer mehr Kinder können nicht sicher schwimmen

Kinder schwimmen in einem mit Wasser gefüllten Pool.

Solingen kämpft um Schwimmfähigkeiten: Immer mehr Kinder können nicht sicher schwimmen

Immer mehr Kinder in Solingen verlassen die Grundschule ohne sichere Schwimmkenntnisse

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Begrenzte Badezeiten, Personalmangel und die Folgen der Pandemie haben das Problem verschärft. Nun suchen Stadtverantwortliche nach Lösungen, um jedem Kind diese lebenswichtige Fähigkeit zu vermitteln.

Schlechte Schwimmkenntnisse bleiben ein ernstes Risiko – jedes Jahr kommt es zu Ertrinkungsunfällen. Wer nicht schwimmen kann, ist im Wasser akut gefährdet. Frühzeitiger und zuverlässiger Schwimmunterricht ist daher unverzichtbar. Doch Schwimmenlernen stärkt nicht nur die Sicherheit, sondern fördert auch das Selbstvertrauen und die Freude an Bewegung – ein Leben lang.

Die CDU-Fraktion im Solinger Stadtrat schlägt vor, Schwimmhelfer einzusetzen, um den Unterricht zu verbessern. Diese sollten Lehrkräfte unterstützen, indem sie individuelle Förderung anbieten und so den Lernfortschritt der Kinder beschleunigen. Der Solinger Sportbund schätzt, dass mit 75.000 Euro pro Jahr ausreichend Schwimmhelfer für alle Schulformen finanziert werden könnten.

Die Stadtverwaltung wurde aufgefordert, das Konzept zu prüfen – unter Berücksichtigung bisheriger Erfahrungen und möglicher langfristiger Finanzierung. Auch externe Programme wie "Deutschland lernt schwimmen" könnten zusätzliche Unterstützung bieten. Das Ziel ist klar: eine nachhaltige Lösung, damit jedes Kind sicher schwimmen lernt.

Falls der Vorschlag umgesetzt wird, könnten Schwimmhelfer zu einem zentralen Bestandteil des Schwimmunterrichts in Solingen werden. Die geplanten Mittel würden alle Schulen abdecken und so Personalengpässe sowie ausgefallene Badezeiten ausgleichen. Mit besserer Förderung würden weniger Kinder die Grundschule ohne Schwimmfähigkeiten verlassen – und mehr Leben könnten gerettet werden.

Quelle