Rinderpreise brechen erneut ein – Schlachthöfe fordern weitere Senkungen
Irmhild PutzRinderpreise brechen erneut ein – Schlachthöfe fordern weitere Senkungen
Die Rinderpreise in Deutschland sind zum zweiten Mal in Folge gesunken. Der Vereinbarungspreis für alle Kategorien ist um 10 Cent pro Kilogramm gefallen. Schlachthöfe drängen nun auf weitere Senkungen.
Die aktuellen Zahlen zeigen einen Rückgang bei den Preisen für Schlachtvieh. Junge Bullen der Klasse R3 erzielen noch 6,80 Euro pro Kilogramm Lebendgewicht. Für die Klasse O3 liegt der Preis bei 6,62 Euro, während U3-Bullen 6,85 Euro pro Kilogramm erbringen.
Schlachtfärsen der Klasse R3 werden mit 6,50 Euro pro Kilogramm bewertet, Färsen der Klasse O3 mit 6,20 Euro. Kühe der Klasse O3 erhalten 6,15 Euro, während R3-Kühe 6,20 Euro pro Kilogramm erzielen.
Die Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen meldet schwache Fleischverkäufe. Auch die Schlachtzahlen bleiben deutlich unter den Vorjahreswerten. Das Angebot auf dem Großhandelsmarkt ist knapp, bei einigen Kategorien herrscht sogar Mangel.
Die Schlachthöfe fordern eine zusätzliche Preissenkung um 20 Cent pro Kilogramm Lebendgewicht. Der Markt steht unter Druck durch die geringe Nachfrage und eingeschränkte Verfügbarkeit. Landwirte erhalten infolgedessen geringere Erlöse für ihre Tiere.






