17 June 2026, 19:07

LZPD NRW verabschiedet sich von Thomas Roosen nach 42 Dienstjahren

POL-LZPD: Leiter der LZPD NRW geht in den Ruhestand

LZPD NRW verabschiedet sich von Thomas Roosen nach 42 Dienstjahren

Wechsel an der Spitze: Landesamt für Zentrale Polizeiliche Dienste (LZPD NRW) bereitet sich auf Abschied von Thomas Roosen vor

Das Landesamt für Zentrale Polizeiliche Dienste Nordrhein-Westfalen (LZPD NRW) steht vor einem Führungswechsel. Thomas Roosen, der aktuelle Leiter der Behörde, geht Ende Juli nach 42 Jahren im Dienst in den Ruhestand. Sein Ausscheiden markiert einen bedeutenden Moment für die Einrichtung, die eine zentrale Rolle bei der Unterstützung von Polizeieinsätzen in ganz Nordrhein-Westfalen spielt.

Roosen leitet das LZPD NRW seit 2020 und verantwortete in dieser Zeit rund 1.800 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter am Hauptsitz in Duisburg sowie an über zehn weiteren Standorten. Unter seiner Führung wurde die zentrale Polizei-IT neu strukturiert und mehrere bundesweite IT-Projekte umgesetzt. Seine Karriere bei der NRW-Polizei umfasste alle Dienstgrade, wobei er sich seit dem Jahr 2000 besonders auf den Bereich Informationstechnologie konzentrierte.

Innenminister Herbert Reul würdigte Roosen als den „idealen Leiter“ für das LZPD NRW. Die Behörde selbst bleibt unverzichtbar für die Polizeiarbeit in der Region – ihr Leitmotiv „Kein Einsatz ohne uns“ gilt weiterhin. Nur etwa ein Drittel der Belegschaft besteht aus Polizeibeamten, denn das LZPD NRW beschäftigt über 40 verschiedene Berufsgruppen, um die vielfältigen Aufgaben zu bewältigen.

Bis ein dauerhafter Nachfolger ernannt ist, übernimmt Astrid Ohde, die leitende Regierungsdirektorin, kommissarisch die Führung der Behörde. Roosen blickt indes gelassen auf seinen Ruhestand: Er freue sich darauf, künftig morgens die Verkehrsnachrichten zu hören, ohne dabei Umleitungen zum Büro planen zu müssen.

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Das LZPD NRW wird auch in den kommenden Jahrzehnten die Polizeiarbeit in Nordrhein-Westfalen prägen. Die jetzt getroffenen strategischen Weichenstellungen werden seine künftige Ausrichtung maßgeblich beeinflussen. Dank seines breiten Fachwissens und der zentralen Funktion bleibt die Behörde ein unverzichtbarer Bestandteil der Landespolizei.

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