Ausschreitungen vor Preußen-Münster-Spiel: 12 Festnahmen und Stadionverbote
Nancy NeuschäferAusschreitungen vor Preußen-Münster-Spiel: 12 Festnahmen und Stadionverbote
Bei einem Aufeinandertreffen zwischen Fangruppen des SC Preußen Münster und Eintracht Braunschweig ist es am Sonntag vor einem Spiel zu handgreiflichen Auseinandersetzungen gekommen. An den Krawallen, die sich in der Nähe der Robert-Bosch-Straße ereigneten, waren etwa 75 bis 100 Personen beteiligt. Verletzte gab es laut Angaben nicht.
Die Polizei griff ein und nahm vor Spielbeginn zwölf Anhänger von Eintracht Braunschweig vorläufig fest. Den Fans wurde der Stadionzugang verwehrt, zudem erhielten sie ein Stadionverbot.
Während der Partie überwanden in der 90. Minute Anhänger beider Lager die Absperrungen und drangen in den Innenraum vor. Polizei und Ordner schritten schnell ein, um eine direkte Konfrontation zu verhindern. Das Spiel wurde kurz unterbrochen, konnte aber fortgesetzt werden, nachdem alle Fans in ihre vorgesehenen Blöcke zurückgekehrt waren.
Die Behörden bestätigten, dass der weitere Polizeieinsatz ohne größere Zwischenfälle verlief. Mittlerweile laufen die Ermittlungen, darunter auch mögliche Anzeigen wegen Störung der öffentlichen Ordnung. Nach der Wiederherstellung der Ruhe wurde die Partie fortgesetzt. Die Polizei wertet die Vorfälle derzeit aus; schwerwiegende Schäden oder Verletzungen wurden nicht gemeldet. Die festgenommenen Fans bleiben wegen ihrer Beteiligung an den Ausschreitungen in Untersuchung.






