31 March 2026, 20:28

100 Jahre Hufeisensiedlung: Britz feiert mit Kultur, Architektur und Musik

Schwarzes und weißes Foto eines großen Raums mit Tischen, Stühlen, Säulen, Bögen und Deckenleuchtern, beschriftet mit "Festival der Gesellschaft der Freunde, Berlin" unten.

100 Jahre Hufeisensiedlung: Britz feiert mit Kultur, Architektur und Musik

Britz' ikonische Hufeisensiedlung feiert 100-jähriges Jubiläum mit viertägigem Festival

Vom 23. bis 26. Juli 2025 begehnt Berlins berühmte Hufeisensiedlung in Britz ihr 100-jähriges Bestehen mit einem viertägigen Fest – und würdigt zugleich das 650-jährige Jubiläum des Stadtteils Britz. Die Veranstalter wollen mit einer Mischung aus Kultur, Architektur und bürgerschaftlichem Engagement die Visionen des Neuen Bauens in die Gegenwart holen.

Den Auftakt bildet ein Programm mit Konzerten, Lesungen und Ausstellungen. Ergänzt wird das Angebot durch Filmvorführungen und einen kreativen Workshop unter Leitung von Schülern der Fritz-Karsen-Schule. Die Aktivitäten unterstreichen die historische Bedeutung der Siedlung als wegweisendes Beispiel modernistischer, sozialer Stadtplanung der 1920er-Jahre.

Höhepunkt des Festivals ist am 26. Juli das Hufeisensiedlungsfest. Besucher können an architektonischen Spazierkonzerten teilnehmen, die von Experten begleitet und vom Berliner Stegreif-Orchester musikalisch umrahmt werden. Die von Bruno Taut und Martin Wagner entworfene Anlage gilt bis heute als Symbol fortschrittlicher Wohnideale, wie Christoph Rauhut, Direktor des Landesdenkmalamts Berlin, betont.

Unterstützt wird die Veranstaltung von Partnern wie Vonovia, dem Landesdenkmalamt Berlin und dem Förderkreis Hufeisensiedlung e. V., deren Engagement dazu beiträgt, Geschichte und Gegenwart lebendig zu verbinden.

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Das Jubiläumsfestival zeigt die anhaltende Strahlkraft der Siedlung als Vorbild modernistischer Architektur. Durch Aufführungen, Workshops und Fachführungen können Besucher das Erbe des Neuen Bauens erkunden – und die Hufeisensiedlung als lebendigen Teil des Berliner Kulturerbes erleben.

Quelle