06 May 2026, 02:39

Wohnbauprojekt "Leben an der Strunde" in Bergisch Gladbach könnte doch noch kommen

Farbcodierte Wohnbebauungsplan-Karte mit beschrifteten Bereichen und detaillierten Textangaben.

Wohnbauprojekt "Leben an der Strunde" in Bergisch Gladbach könnte doch noch kommen

Ein seit längerem blockiertes Wohnbauprojekt in Bergisch Gladbach könnte bald Fortschritte machen, nachdem eine Delegation diese Woche mit Vertretern der Stadtverwaltung zusammengetroffen ist. Das Vorhaben „Leben an der Strunde“, das vor einem Jahr wegen Bedenken der Investoren gestoppt worden war, steht nun wieder auf der Agenda. Vertreter der Grundstückseigentümer drängten darauf, die seit langem verzögerten Pläne wiederaufzunehmen.

Das Projekt war 2023 ins Stocken geraten, als Fragen zu Investoren im Umfeld der Gröner Group aufkamen. Die CGRE AG, die zum Unternehmensnetzwerk von Christoph Gröner gehört, hält einen Anteil von 89,9 Prozent an der für die Entwicklung verantwortlichen Gesellschaft. Die Stadtverwaltung fordert seitdem ausstehende Fachgutachten zu Entwässerung und Verkehrsinfrastruktur, bevor es weitergeht.

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An dem jüngsten Treffen nahm auch Ronald Pofalla teil, ein ehemaliger Bundesminister und enger Vertrauter Gröners. Die Delegation versuchte, die Stadt davon zu überzeugen, dass das Projekt vorankommen könne. Die Verwaltung von Bergisch Gladbach hat jedoch klargestellt: Solange keine konkreten Fortschritte nachweisbar sind, werden die Arbeiten am Bebauungsplan nicht wieder aufgenommen.

Nun wartet die Stadt auf aktualisierte Bewertungen, bevor sie den Bebauungsplan erneut prüft. Ohne diese bleibt das Wohnprojekt vorerst auf Eis. Die Verantwortlichen betonen, dass nur nachweisbare Fortschritte den Weg für die nächsten Schritte ebnen können.

Quelle