18 April 2026, 14:35

Wirtschaft im Bergischen Land leidet unter schwacher Nachfrage und hohen Kosten

Schwarzes und weißes Foto einer Fabrik mit Arbeitern, die Maschinen bedienen, umgeben von Metallstangen und -pfählen, beschriftet mit "Neue Eisenglebeerei, die erste Fabrik in Deutschland."

Wirtschaft im Bergischen Land leidet unter schwacher Nachfrage und hohen Kosten

Unternehmen im Bergischen Land kämpfen mit schwierigen Wirtschaftsbedingungen – viele melden sinkende Umsätze und eine schwache Nachfrage. Eine aktuelle Umfrage zeigt: Fast die Hälfte aller Betriebe verzeichnet in diesem Jahr rückläufige Erträge. Trotz des Abschwungs halten sich einige Branchen besser als andere.

Hohe Energie- und Arbeitskosten belasten weiterhin die Wettbewerbsfähigkeit der Region. Mehr als die Hälfte der Industrieunternehmen plant mittlerweile, Investitionen zu kürzen, während 60 Prozent einräumen, dass ihre Produktionsanlagen unterausgelastet sind. Besonders hart trifft es die schwache Auftragslage die Industrie und den Großhandel.

Nur 19 Prozent der Unternehmen bewerten ihre aktuelle Lage als gut, 48 Prozent bezeichnen sie lediglich als befriedigend. Für jedes dritte Unternehmen ist die Performance sogar schlecht. Dennoch hat etwa ein Viertel weiterhin Schwierigkeiten, offene Stellen zeitnah zu besetzen.

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Der Dienstleistungssektor bleibt ein relativer Lichtblick, doch auch hier spüren vor allem unternehmensnahe Anbieter zunehmend den Druck. Gleichzeitig rechnet jedes vierte lokale Unternehmen damit, dass sich seine Situation in den kommenden Monaten weiter verschlechtern wird.

Die Umfrage zeichnet ein gemischtes Bild der Wirtschaft im Bergischen Land: Während einige Branchen Widerstandsfähigkeit zeigen, fahren Industrieunternehmen ihre Investitionen zurück und kämpfen mit ungenutzten Kapazitäten. Angesichts sinkender Erträge und steigender Kosten blicken viele Betriebe mit Unsicherheit auf den Rest des Jahres.

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