18 April 2026, 02:35

Warum Deutschland am 2. Februar arbeitslose Lufterfrischer ehrt

Plakat mit einem Porträt einer formell gekleideten Person in einem Anzug und Krawatte mit einem ernsten Gesichtsausdruck, das Text ankündigt "Feiertag Washington's Birthday, 22. Februar - Keine Geschäfte" auf einem hellblauen Hintergrund.

Warum Deutschland am 2. Februar arbeitslose Lufterfrischer ehrt

Jedes Jahr am 2. Februar begeht Deutschland einen ungewöhnlichen Feiertag: den Tag des arbeitslosen Lufterfrischers. An diesem Tag wird all jenen längst abgelaufenen Autoduftbäumchen gedacht, die ihren Duft und damit ihren Sinn verloren haben. Seit 2017 hat sich diese skurrile Tradition im ganzen Land einen Namen gemacht.

Die Idee stammt vom Radiosender 1Live des WDR, der damit auf das Schicksal vergessener Lufterfrischer aufmerksam machen wollte. Die oft tannenbaumförmigen Kleinteile, die einst Autos mit Wohlgeruch füllten, baumeln heute nutzlos am Rückspiegel. Der 2. Februar wurde bewusst gewählt – denn wie bei menschlicher Arbeitslosigkeit beginnt auch die "Erwerbslosigkeit" von Duftspendern oft zu Monatsbeginn oder -ende.

An diesem Tag wird dazu aufgerufen, auf Duft zu verzichten. Statt neue Lufterfrischer zu kaufen, soll man die "pensionierten" Modelle würdigen. Die Aktion nimmt mit Augenzwinkern zur Kenntnis, wie aus einst nützlichen Gegenständen nutzlose Relikte werden.

Der Tag des arbeitslosen Lufterfrischers bleibt eine humorvolle, aber nachdenklich stimmende Tradition in Deutschland. Er lenkt den Blick auf die übersehenen Alltagsgegenstände – und geht mittlerweile in sein siebtes Jahr. Die Beliebtheit der skurrilen Idee wächst stetig.

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