22 March 2026, 14:33

Versehentlich veröffentlicht: Drohnen-Flugverbot entlang geplanter Castor-Route in NRW

Ein Mann in einem weißen Anzug trägt einen gelben Eimer mit einem radioaktiven Symbol, während eine maskierte Menge Taschen in der Nähe hält, mit Gebäuden, einer Laterne, Flaggen und einem bewölkten Himmel im Hintergrund.

Versehentlich veröffentlicht: Drohnen-Flugverbot entlang geplanter Castor-Route in NRW

Flugverbot für Drohnen entlang einer geplanten Castor-Transportroute in Nordrhein-Westfalen versehentlich veröffentlicht

Ein vorübergehendes Flugverbot für Drohnen entlang einer geplanten Transportstrecke für Castor-Behälter in Nordrhein-Westfalen wurde versehentlich für kurze Zeit öffentlich einsehbar. Die Angaben waren auf der Digitalen Plattform für unbemannte Luftfahrt des Bundesverkehrsministeriums zu sehen, bevor sie wieder entfernt wurden. Die Behörden haben sich bisher weder zu dem Fehler noch zu den Sicherheitsvorkehrungen für den Transport geäußert.

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Die betroffene Route führt von Jülich nach Ahaus, wo Brennelemente aus einem stillgelegten Forschungsreaktor in ein Zwischenlager gebracht werden sollen. Das Flugverbot war für den Zeitraum vom 20. bis 27. März 2026 ausgewiesen. Solche Transporte werden in der Regel unter Verschluss gehalten, um Terrorgefahr oder Proteste zu verhindern.

Die Strecke war von Mittwochabend bis Donnerstag auf der Plattform des Ministeriums einsehbar. Normalerweise werden Details zu Castor-Transportrouten streng vertraulich behandelt, um Störungen zu vermeiden. Bisher gibt es jedoch keine offiziellen Bestätigungen für zusätzliche Sicherheitsmaßnahmen bei diesem konkreten Transport.

Castor-Behälter, die für den Transport von Atommüll genutzt werden, sind seit langem ein Ziel für Aktivisten und potenzielle Anschläge. Trotz des versehentlichen Datenlecks hat das Bundesverkehrsministerium keine konkreten Pläne bekannt gegeben, um gegen Proteste oder Sicherheitsrisiken vorzugehen.

Das Flugverbot wurde nach fast einem Tag öffentlicher Zugänglichkeit von der Plattform entfernt. Der Transport bleibt für 2026 geplant, ohne dass weitere Details zu den Sicherheitsvorkehrungen vorliegen. Die Behörden stufen Transportrouten weiterhin als geheim ein, doch der Vorfall wirft Fragen zur Handhabung sensibler Informationen auf.

Quelle