Troisdorf diskutiert Antisemitismus: Kostenlose Veranstaltung mit Expert:innen im November
Nancy NeuschäferTroisdorf diskutiert Antisemitismus: Kostenlose Veranstaltung mit Expert:innen im November
Öffentliche Veranstaltung zu Antisemitismus in Troisdorf
Im kommenden Monat findet in Troisdorf eine kostenlose öffentliche Veranstaltung zum Thema Antisemitismus statt. Organisiert von der Evangelischen Kirche, soll die Veranstaltung die tief verwurzelte Geschichte des Antisemitismus beleuchten sowie seine heutigen Erscheinungsformen analysieren. Expertinnen und Experten werden zudem diskutieren, wie man Hassrede und gängige Vorurteile wirksam entgegentreten kann.
Die Veranstaltung findet am Dienstag, 4. November 2025, von 19:15 bis 21:00 Uhr im Johanneshaus, dem kürzlich renovierten Gemeinschaftszentrum in der Kronprinzenstraße 16, statt. Die Teilnahme steht allen offen, eine Anmeldung ist jedoch bis zum 3. November per E-Mail an [email protected] erforderlich.
Saskia Klemp, Synodale und Mitarbeiterin der Gedenkstätte "Landjuden an der Sieg", wird durch den Abend führen. Sie gibt zunächst einen Überblick über die historischen Wurzeln des Antisemitismus und zeigt auf, wie er sich bis heute fortsetzt. Im weiteren Verlauf liegt der Fokus auf konkreten Handlungsmöglichkeiten – etwa Strategien gegen Hassrede und irreführende Parolen.
Die Veranstalter betonen, dass Antisemitismus ein ernstes, aber oft verharmlostes Problem bleibt. Mit dieser Veranstaltung möchten sie das Bewusstsein schärfen und den Teilnehmenden Werkzeuge an die Hand geben, um Vorurteilen aktiv zu begegnen. Der Abend verbindet historische Aufklärung mit praktischen Ratschlägen. Interessierte müssen sich vorab anmelden, um einen Platz zu sichern. Die Evangelische Kirche Troisdorf bestätigt, dass keine Teilnahmegebühr erhoben wird.






