15 April 2026, 16:30

Tierschutzpreis 2025: Wildtierrettung und Artenschutz werden mit 30.000 Euro belohnt

Ein Buchumschlag mit Illustrationen von Wildtieren wie einem Reh und Kaninchen, mit sichtbarem Text auf dem Papier.

Tierschutzpreis 2025: Wildtierrettung und Artenschutz werden mit 30.000 Euro belohnt

Staatlicher Tierschutzpreis 2025 am 3. November von Agrarministerin Silke Gorißen verliehen

Die Auszeichnung würdigt Einzelpersonen und Initiativen für ihr herausragendes Engagement im Tierschutz. In diesem Jahr wurden Preisgelder in Höhe von insgesamt 30.000 Euro an die Gewinner vergeben.

Den mit 10.000 Euro dotierten Hauptpreis erhielten Anke und Thomas Voß aus Münster. Seit fast 14 Jahren betreiben sie einen Verein zur Wildtierrettung, der verletzte, verwaiste oder geschwächte Wildtiere versorgt.

Den zweiten Platz belegte Christa Becker aus Bochum, die für ihre Arbeit mit 8.000 Euro ausgezeichnet wurde. Sie leitet eine Auffangstation für Mauersegler – eine in ihrem Bestand bedrohte Vogelart.

Den dritten Platz teilten sich zwei Organisationen, die jeweils 6.000 Euro erhielten: die Greifvogelhilfe Rösrath und der Eselspark Zons in Dormagen. Beide wurden für ihr langjähriges Engagement geehrt. Der seit fünf Jahren verliehene Preis soll, wie Ministerin Gorißen betonte, "herausragendes Engagement" im Tierschutz sichtbar machen.

Im vergangenen Jahr hatte das Igelhaus Krefeld den Preis 2024 für seine Arbeit zum Schutz und zur Rehabilitation von Igeln erhalten.

Der jährliche Preis unterstützt weiterhin Menschen und Gruppen, die sich mit Zeit und Einsatz für den Tierschutz engagieren. Die diesjährigen Preisträger werden die Mittel nutzen, um ihre Rettungs- und Rehabilitationsarbeit auszubauen. Die nächste Bewerbungsrunde soll voraussichtlich 2026 starten.

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