MERIAN Reisefestival in Wiesbaden begeistert mit globalen Träumen und regionalen Genüssen
Trudel EimerMERIAN Reisefestival in Wiesbaden begeistert mit globalen Träumen und regionalen Genüssen
Erstes MERIAN Reisefestival lockt Besucher ins Rhein-Main Congress Center in Wiesbaden
Am vergangenen Wochenende zog das erste MERIAN Reisefestival Besucher ins Rhein-Main Congress Center in Wiesbaden. Von Samstag bis Montag verband die Veranstaltung Reiseinspiration mit Unterhaltung. Organisiert vom Hamburger Reistemagazin MERIAN, sollte sie Gespräche über Nah- und Fernreisen anregen.
Doch der Einlass war am Eröffnungstag nur schlecht ausgeschildert: Weder Hinweisschilder noch Banner wiesen den Weg, was bei manchen für Verwirrung sorgte, bevor sie das Festivalgelände erreichten. Drinnen erwarteten die Gäste zwei Bühnen mit Vorträgen bekannter Persönlichkeiten, darunter der Literaturkritiker Denis Scheck, das Reise-Duo Aaron und Achill Moser sowie der Abenteurer Jonas Deichmann.
Das Programm bot eine Mischung aus globalen und regionalen Erlebnissen. Besucher konnten virtuelle Reisen mit dem Glacier Express durch die Schweiz unternehmen oder verborgene Schätze im Wiesbadener Umland entdecken. Eine Klangschalen-Demonstration von Schloss Freudenberg begeisterte das Publikum und brachte unerwartete Momente der Entspannung.
Kulinarisch wurde das Festival zu einem Highlight: Vor den Ständen von Rheingau Affineure mit Käse-Spezialitäten, den Kaffee-Kreationen von Maldaner Coffee Roasters und den frischen Gerichten von Butta la Pasta bildeten sich Schlangen. Dennoch empfanden einige den Eintrittspreis von 25 Euro pro Tag – oder 60 Euro für ein Dreitages-Ticket – als zu hoch für das gebotene Programm. Auch der gemeinsame Auftritt der Region Wiesbaden-Rheingau ließ Raum für Verbesserungen: Künftig könnte das Festival die kulturelle Vielfalt und die regionalen Produkte der Gegend noch besser in Szene setzen.
Nach drei Tagen mit Vorträgen, Verkostungen und reisebezogenen Aktivitäten ging das Festival zu Ende. Zwar gab es bei der Premiere noch Kinderkrankheiten wie unklare Beschilderung und Kritik an den Preisen, doch die Kombination aus globalen Abenteuern und lokalen Köstlichkeiten bot den Besuchern reichlich Entdeckungen. Die Veranstalter haben nun Feedback, um das Festival – falls es 2025 eine Neuauflage gibt – weiter zu optimieren.






