Thomas Kufen führt den Städtetag NRW in eine neue Ära der Kommunalpolitik
Trudel EimerThomas Kufen führt den Städtetag NRW in eine neue Ära der Kommunalpolitik
Der Städtetag Nordrhein-Westfalen hat eine neue Führungsetage gewählt, um die Interessen der Kommunen im bevölkerungsreichsten Bundesland Deutschlands zu vertreten. Thomas Kufen, Oberbürgermeister von Essen, übernimmt den Vorsitz der Vereinigung, die 39 Städte mit insgesamt rund neun Millionen Einwohnern vereint.
Auf einer Versammlung wählten Delegierte der Mitgliedsstädte ihre neue Führung. Thomas Kufen wurde zum Vorsitzenden bestimmt, während Marc Herter, Oberbürgermeister von Hamm, und Christian Küsters, Bürgermeister von Nettetal, zu seinen Stellvertretern berufen wurden. Auch Felix Heinrichs, Oberbürgermeister von Mönchengladbach, zog in den Vorstand ein.
Heinrichs bringt Erfahrungen aus dem Strukturwandel Mönchengladbachs in seine neue Rolle ein. Die Stadt setzt auf nachhaltiges Wachstum durch Innovation und ökologische Sanierung und arbeitet dabei eng mit der lokalen Bevölkerung zusammen. Heinrichs zeigte sich zufrieden mit dem neuen Team und betonte, dass Städte nicht nur Verwaltungsinstanzen seien, sondern vor allem Zentren des Fortschritts und der Innovation.
Während der Sitzung unterstrichen die Delegierten zentrale Forderungen: Sie verlangten mehr Finanzmittel, weniger bürokratische Hürden und größere Entscheidungsbefugnisse auf kommunaler Ebene, um ihre Arbeit effektiv gestalten zu können.
Die neue Führung wird nun die Bemühungen des Städtetags leiten, um die urbanen Herausforderungen in Nordrhein-Westfalen anzugehen. Zu den Prioritäten gehören die Sicherung zusätzlicher Ressourcen und mehr Autonomie für die Städte der Region. Das Team will die Rolle der Kommunen bei der Gestaltung der Zukunft des Landes stärken.






