27 April 2026, 06:32

Solingens neues Max-Leven-Zentrum eröffnet als lebendiger Ort der Erinnerung

Steinernes Gebäude mit einem Fenster und einer Holocaust-Gedenktafel mit Inschrift.

Solingens neues Max-Leven-Zentrum eröffnet als lebendiger Ort der Erinnerung

Das Max-Leven-Zentrum (MLC) in Solingen eröffnet – ein Ort der Erinnerung und des Lernens

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In Solingen hat das Max-Leven-Zentrum (MLC) offiziell seine Türen geöffnet und das historische Wohnhaus des jüdischen Journalisten Max Leven in einen Raum der Erinnerung und Bildung verwandelt. Mit der feierlichen Eröffnung begann ein neues Kapitel für diesen kulturellen und bildungspolitischen Leuchtturm der Stadt.

Die Idee für das Zentrum entstand 2019 aus einer breiten bürgergesellschaftlichen Initiative. Im Laufe der Zeit gewann das Projekt Unterstützung von Institutionen wie der Landeszentrale für politische Bildung Nordrhein-Westfalen.

Die Dauerausstellung des MLC widmet sich dem Leben und Wirken Max Levens sowie weiteren Persönlichkeiten wie Änne Wagner. Zudem beleuchtet sie lokale Schicksale von Verfolgung und Widerstand während der NS-Zeit.

Bei der Eröffnung betonte Oberbürgermeister Tim Kurzbach seine Erwartungen an das Zentrum: Es solle ein Ort sein, an dem Menschen – auch mit unterschiedlichen Standpunkten – zu einem sinnvollen Dialog zusammenfinden. Angehörige von Max Leven nahmen an der Veranstaltung teil, trugen sich ins Goldene Buch der Stadt ein und erhielten Gedenkgeschenke. Vertreten waren auch Regierungsvertreter aus Land und Bund.

Erstmals öffnet das Zentrum am Sonntag, dem 2. November, von 11:00 bis 17:00 Uhr seine Pforten für Besucher. Sein Auftrag: politische Bildung, Erinnerungskultur und gesellschaftlicher Austausch.

Das Max-Leven-Zentrum ist nun ein fester Ort der historischen Reflexion und der öffentlichen Debatte. Mit seinen Ausstellungen und Programmen will es sowohl Einheimische als auch Gäste in Gespräche über die Vergangenheit und ihre Bedeutung für die Gegenwart einbinden.

Quelle