22 March 2026, 10:30

Rüdiger Oppers – ein Medienmacher zwischen Journalismus und Engagement verstirbt mit 65

Schwarz-weißes Foto einer Zeitung mit einer Liste von Elementen, einschließlich Text und Logo, die eine Redaktion anzeigen.

Rüdiger Oppers – ein Medienmacher zwischen Journalismus und Engagement verstirbt mit 65

Rüdiger Oppers, ehemaliger Chefredakteur der Neuen Ruhr Zeitung (NRZ), ist im Alter von 65 Jahren verstorben. Seine Karriere umfasste Journalismus, Unternehmenskommunikation und gesellschaftliches Engagement und hinterlässt Spuren in der regionalen Medienlandschaft und darüber hinaus.

Seine journalistische Laufbahn begann Oppers in seiner Heimatstadt Moers, wo er in der lokalen Redaktion arbeitete. Anfang der 1980er-Jahre wechselte er zum Fernsehen und moderierte gemeinsam die WDR-Regionalmagazinsendung Aktuelle Stunde.

1998 übernahm er eine neue Position als Unternehmenssprecher des WDR unter dem damaligen Intendanten Fritz Pleitgen. Fast ein Jahrzehnt später, 2007, stieg er bei der NRZ als Stellvertreter von Chefredakteur Dr. Richard Kiessler ein. Noch im selben Jahr folgte er Kiessler nach und wurde im Dezember selbst Chefredakteur.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Während seiner sechsjährigen Führung bei der NRZ erweiterte Oppers das Themenspektrum der Zeitung um politische Berichterstattung und Themen der katholischen Kirche. Zudem führte er eine Kinderrubrik ein und war Mitbegründer des Vereins Klartext für Kinder. Über das Printgeschäft hinaus verantwortete er auch Fernsehprojekte des Verlages.

Nach seinem Ausscheiden bei der NRZ 2013 widmete sich Oppers vorübergehend der Unternehmenskommunikation und arbeitete von 2014 bis 2016 als Sprecher für den Essener Chemiekonzern Evonik. 2023 übernahm er erneut eine öffentliche Rolle und wurde Botschafter der Stiftung Behindertensport.

Oppers' Wirken verband Journalismus, Medienmanagement und gesellschaftliches Engagement. Seine Zeit bei der NRZ prägte redaktionelle Innovationen, während seine späteren Tätigkeiten sein Engagement für die öffentliche Teilhabe widerspiegelten. Er hinterlässt ein Erbe in der regionalen Medienwelt wie auch in sozialen Belangen.

Quelle