Rasante Verfolgungsjagd in Düsseldorf endet mit Überschlag eines gestohlenen Autos
Nancy NeuschäferRasante Verfolgungsjagd in Düsseldorf endet mit Überschlag eines gestohlenen Autos
24-Jähriger nach rasanter Verfolgungsjagd in Düsseldorf unter Ermittlung – gestohlenes Auto überschlägt sich
Ein 24-jähriger Mann steht unter Ermittlung, nachdem eine hochriskante Verfolgungsjagd in Düsseldorf damit endete, dass sein gestohlenes Auto sich auf dem Dach überschlug. Zivilfahnder entdeckten den Wagen erstmals, als dieser auf der Düsseldorfer Straße andere Fahrzeuge gefährlich überholte und anschließend eine rote Ampel ignorierte.
Der Vorfall begann, als Beamte der Kriminalinspektion einen Ford Fiesta beobachteten, der mit überhöhter Geschwindigkeit und unter Missachtung der Überholregeln unterwegs war. Als die Polizisten den Fahrer zum Anhalten aufforderten, gab dieser plötzlich Gas und raste durch eine rote Ampel. Die Verfolgung setzte sich durch den Friedrich-Wilhelm-Platz fort, wo der Mann durch seine rücksichtslose Fahrweise andere Verkehrsteilnehmer gefährdete.
Die Jagd endete abrupt, als der Fahrer gegen einen Steinbordstein prallte, woraufhin sich das Auto auf das Dach legte. Die Beamten befreiten den 24-Jährigen, der unverletzt blieb, sich jedoch uneinsichtig zeigte. Er verweigerte einen freiwilligen Alkoholtest, weshalb die Polizei im Revier eine Blutprobe entnahm.
Die Ermittlungen ergaben, dass die Kennzeichen des Fiesta gestohlen waren und das Fahrzeug selbst aus Moers-Asberg als gestohlen gemeldet worden war. Die Kriminalinspektion des Polizeikreis Wesel leitet die Untersuchungen, unterstützt von der Verkehrsabteilung 22 und der Kriminalwache 36 der Duisburger Polizei. Die Behörden rufen nun Zeugen auf, sich mit Hinweisen zum Vorfall zu melden.
Dem Fahrer drohen mehrere Anklagepunkte, darunter gefährlicher Eingriff in den Straßenverkehr, Flucht vor der Polizei und Autodiebstahl. Die Ermittlungen dauern an; die Beamten werten derzeit Beweismaterial vom Unfallort sowie die im Revier entnommene Blutprobe aus. Zeugen, die Angaben zum Vorfall machen können, werden gebeten, sich bei den Behörden zu melden.






