14 June 2026, 10:23

Polizei im Märkischen Kreis blitzt 3.849 Fahrzeuge – 128 Verwarnungen und skurrile Raser-Fälle

POL-MK: Sonderoperation "Motorrad": Gespräche und Fahrverbote

Polizei im Märkischen Kreis blitzt 3.849 Fahrzeuge – 128 Verwarnungen und skurrile Raser-Fälle

Polizei im Märkischen Kreis führt umfangreiche Geschwindigkeitskontrollen und Verkehrssicherheitsaktionen durch

Die Polizei im Märkischen Kreis hat kürzlich groß angelegte Geschwindigkeitsmessungen und Sicherheitskontrollen durchgeführt. Beamte konzentrierten sich dabei auf Straßen in Langenholthausen, Neuenrade und Balve, um die Geschwindigkeit von Fahrzeugen zu überwachen und mit Verkehrsteilnehmern ins Gespräch zu kommen.

Auf der K11 in Langenholthausen sowie auf der Werdohler Straße und der B229 in Neuenrade kamen Blitzer zum Einsatz. Insgesamt wurden während der Aktion 3.849 Fahrzeuge erfasst, darunter 490 Motorräder.

Die Beamten sprachen 128 Verwarnungen aus, davon gingen 10 an Motorradfahrer. Zudem wurden 37 Anzeigen erstattet, wovon 12 Motorradfahrer betrafen. Drei Fahrern – darunter zwei Motorradfahrer – wurde wegen überhöhter Geschwindigkeit ein Fahrverbot auferlegt. Ein besonders auffälliger Fall betraf einen Aprilia-Fahrer aus Unna, der auf der B229 in einer 70er-Zone mit 120 km/h unterwegs war.

Neben den Geschwindigkeitskontrollen führte die Polizei in Balve und Neuenrade auch Motorradstreifen durch. Auf der Dahler Straße in Neuenrade führten Beamte der Unfallprävention mit 120 Motorradfahrern informative Gespräche. Zudem wurde ein 40-jähriger Motorradfahrer aus Werdohl an der Nordhelle wegen des Verdachts auf Trunkenheit im Verkehr angehalten. Weitere sechs Anzeigen gab es wegen technischer Mängel an Motorrädern.

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Die Aktion führte zu zahlreichen Sanktionen wegen Rasens, technischer Defekte und Verdachts auf Alkohol- oder Drogeneinfluss. Die Polizei erinnert alle Verkehrsteilnehmer daran, die vorgeschriebenen Geschwindigkeitsbegrenzungen einzuhalten und ihre Fahrzeuge verkehrssicher zu halten. Für Medienanfragen steht die Pressestelle der Kölner Polizei weiterhin zur Verfügung.

Quelle