Münsters Titanick Theater gerettet: Letzte-Minute-Einigung stoppt 50-Prozent-Kürzung
Franco GröttnerMünsters Titanick Theater gerettet: Letzte-Minute-Einigung stoppt 50-Prozent-Kürzung
Münsters Titanick Theater entgeht drastischen Kürzungen dank letzter Minute-Einigung
Das Münstersche Titanick Theater hat eine massive Kürzung seiner Fördergelder abgewendet, nachdem in letzter Sekunde eine Einigung erzielt wurde. Die Stadtverwaltung hatte zuvor vorgeschlagen, die Betriebskostenzuschüsse um fast 50 Prozent zu stürzen. Die Entscheidung markiert eine überraschende Wende für die unabhängige Spielstätte.
Die Zukunft des Theaters schien ungewiss, als der Kulturausschuss Münsters – unterstützt von Mitgliedern der Grünen, von Volt und der SPD – massive Einschnitte vorantrieb. Die geplanten Kürzungen hätten das Budget des Hauses deutlich geschmälert.
Nach intensiven Verhandlungen ruderte die Stadt zurück. Statt Mittel zu verlieren, erhält das Titanick Theater nun zusätzlich 40.000 Euro über die nächsten zwei Jahre. Die Vereinbarung ist jedoch an eine Auflage geknüpft: Das Theater muss künftig mehr Vorstellungen direkt in Münster zeigen.
Die Aufstockung der Mittel kommt zu einer Zeit, in der unabhängige Theater in ganz Deutschland mit den Folgen der Pandemie kämpfen. Steigende Kosten und knappe Haushalte setzen viele Spielstätten unter Druck – auch wenn konkrete Zahlen für Münster nicht vorliegen.
Die Einigung sichert den Fortbestand des Titanick Theaters ohne akute Kürzungen. Mit den zusätzlichen 40.000 Euro will das Haus sein Programm in der Stadt ausbauen. Das Ergebnis geht auf wochenlange Gespräche zwischen Stadtvertretern und Theaterleitung zurück.






