25 April 2026, 04:29

Mönchengladbachs neuer Jugendförderplan will Bildungsungleichheit bis 2030 überwinden

Balkendiagramm, das den Geschlechterunterschied in der Förderung von Mitteln und Zuschüssen nach Geschlecht im Jahr 2020-2021 zeigt, mit normalisiertem Haushaltsjahr und Aufteilung in zwei Abschnitte mit prozentualer Aufschlüsselung.

Mönchengladbachs neuer Jugendförderplan will Bildungsungleichheit bis 2030 überwinden

Mönchengladbach startet neuen Kinder- und Jugendförderplan zur Bekämpfung von Bildungsungleichheit bis 2030

Die Stadt Mönchengladbach hat einen neuen Kinder- und Jugendförderplan ins Leben gerufen, um bis 2030 Bildungsungleichheiten abzubauen. Im Mittelpunkt der Initiative steht die Unterstützung von Kindern – insbesondere aus Familien mit Migrationshintergrund – beim Übergang von der Schule in den Beruf. Die Verantwortlichen stellten das Programm im Jugendwerkstatt Kuhle 8 vor, einem Vorzeigeprojekt für erfolgreiche Berufsorientierung junger Menschen.

Der Förderplan entstand in enger Zusammenarbeit mit lokalen Partnern und Jugendlichen selbst. Anders als klassische Fördermodelle verzichtet er auf starre Budgets und setzt stattdessen auf Flexibilität, um sich an veränderte Bedürfnisse anpassen zu können. Die Herangehensweise orientiert sich an einem afrikanischen Sprichwort, das die Initiatoren oft zitieren: "Um ein Kind zu erziehen, braucht es ein ganzes Dorf."

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Schwerpunkte des Plans sind soziale Teilhabe, digitale Kompetenzen, MINT-Bildung sowie eine engere Vernetzung von Schulen, Familien und Arbeitgebern. Die geförderten Projekte sollen sich an den konkreten Herausforderungen von Kindern und Jugendlichen orientieren, um praxisnahe Unterstützung zu bieten. Die Jugendwerkstatt Kuhle 8, wo die Vorstellung stattfand, gilt als Vorbild für gelungene Berufsvorbereitung.

Der Übergang von der Bildung in den Arbeitsmarkt bleibt eine zentrale Herausforderung in der Stadt. Durch die Einbindung der gesamten Gemeinschaft soll ein Unterstützungsnetzwerk entstehen, das sich dynamisch an die Bedürfnisse junger Menschen anpasst.

Da der Förderplan partizipativ gestaltet wurde, bestimmen lokale Akteure und Betroffene seine weitere Ausrichtung mit. In den kommenden sechs Jahren liegt der Fokus darauf, Hürden für benachteiligte Kinder abzubauen und gleichzeitig Fähigkeiten für die moderne Arbeitswelt zu stärken. Die Stadt erwartet, dass das Konzept langfristig die Chancen der jüngeren Generation verbessert.

Quelle