25 April 2026, 12:50

Mietpreise in NRW steigen langsamer – doch Düsseldorf bleibt teuer

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Mietenanstieg in NRW verliert an Dynamik - Mietpreise in NRW steigen langsamer – doch Düsseldorf bleibt teuer

Mietpreisanstieg in Nordrhein-Westfalen deutlich verlangsamt

Laut dem aktuellen Greix-Mietindex haben sich die Mietpreiserhöhungen in Nordrhein-Westfalen spürbar abgeschwächt. Der Bericht, der 37 deutsche Städte und Regionen umfasst, verzeichnet den geringsten Anstieg seit Ende 2021. Mieterinnen und Mieter spüren weniger Druck, da die inflationsbereinigten Kosten nahezu stabil bleiben.

Zwischen Juli und September stiegen die Mieten in Nordrhein-Westfalen im Schnitt um 0,7 Prozent – ein leichter Rückgang gegenüber dem Plus von 0,9 Prozent im Vorquartal. Unter Berücksichtigung der Inflation fiel der reale Anstieg nur minimal aus.

Düsseldorf hob sich unter den Großstädten des Landes hervor: Hier erhöhten sich die Mieten um 0,7 Prozent – der zweitstärkste Anstieg in den acht größten deutschen Städten. Köln und Düsseldorf wiesen mit 15,21 Euro bzw. 14,40 Euro weiterhin die höchsten durchschnittlichen Kaltmieten auf. Am unteren Ende der Skala lagen Gelsenkirchen und Duisburg, wo Mieter im Schnitt nur 7,42 Euro bzw. 8,21 Euro pro Quadratmeter zahlten.

Im Jahresvergleich betrug der Anstieg in der gesamten Region 4 Prozent – der niedrigste Wert seit Ende 2021. Allerdings gab es große Unterschiede zwischen den Städten: Während einige Kommunen Preiserhöhungen verzeichneten, sanken die Mieten in anderen. Der Bericht wies zudem darauf hin, dass viele günstige Wohnungen gar nicht online inseriert werden, da sie privat vermittelt werden.

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Die Verlangsamung deutet darauf hin, dass Mieter höhere Kosten zunehmend ablehnen, was die Spielräume von Vermietern für Preiserhöhungen einschränkt. Da die Inflation reale Gewinne auffrisst, scheint sich der Mietmarkt in Nordrhein-Westfalen zu stabilisieren. Künftige Steigerungen dürften moderat ausfallen – es sei denn, die Nachfrage zieht wieder stark an.

Quelle