22 March 2026, 06:31

Merkur startet mit Spielautomaten-Export in den nordamerikanischen Markt

Reihe von Spielautomaten zum Verkauf in einem Casino mit Stühlen auf dem Boden und Deckenleuchten.

Deutsches Unternehmen will den US-Glücksspielmarkt aufmischen - Merkur startet mit Spielautomaten-Export in den nordamerikanischen Markt

Der deutsche Spielautomatenhersteller Merkur hat Pläne bekannt gegeben, auf dem nordamerikanischen Markt Fuß zu fassen und Tausende Spielautomaten dorthin zu exportieren. Der Schritt folgt auf ein starkes Geschäftsjahr 2024, in dem der Konzernumsatz auf 2,1 Milliarden Euro stieg. Das Unternehmen sieht in den USA großes Wachstumspotenzial, da der Markt dort von einer kleinen Zahl von Wettbewerbern dominiert wird.

Ab 2025 wird Merkur zwischen 800 und 1.000 Spielautomaten in die USA und nach Kanada liefern. Innerhalb von drei Jahren strebt das Unternehmen an, die jährlichen Verkäufe auf 5.000 Geräte zu steigern. Die gesamte Produktion erfolgt im Werk des Unternehmens in Lübbecke, Deutschland, wo bereits über 100.000 Merkur-Spielautomaten weltweit im Einsatz sind.

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Die Expansion folgt der Übernahme des US-amerikanischen Unternehmens Gaming Arts durch Merkur im Jahr 2025. Laut der Vereinbarung wird Gaming Arts für die Softwareentwicklung zuständig sein, während Merkur die Hardware liefert. Zudem plant das Unternehmen, seine Online-Umsätze auszubauen und die Gesamterträge bis 2026 um 10 Prozent auf rund 2,3 Milliarden Euro zu steigern.

Internationale Märkte machen bereits 45 Prozent des Merkur-Umsatzes aus, wobei Großbritannien nach Deutschland der zweitwichtigste Absatzmarkt ist. Das Unternehmen beschäftigt weltweit etwa 15.300 Mitarbeiter und verzeichnete 2024 im Vergleich zum Vorjahr ein Umsatzplus von 7,5 Prozent.

Merkurs Vorstoß in Nordamerika beginnt im kommenden Jahr mit einer ersten, noch überschaubaren Lieferung von Automaten. Sollte die Expansion erfolgreich verlaufen, könnte dies die Position des Unternehmens in einem als stark konzentriert eingestuften Markt deutlich stärken. Das Ziel von 5.000 verkauften Geräten pro Jahr bis 2028 würde einen wichtigen Meilenstein in der internationalen Wachstumsstrategie des Konzerns darstellen.

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