Köln plant revolutionäre Seilbahn für besseren ÖPNV – doch die Entscheidung hängt an der Wahl
Franco GröttnerKöln plant revolutionäre Seilbahn für besseren ÖPNV – doch die Entscheidung hängt an der Wahl
Köln prüft neues Seilbahnsystem zur Erweiterung des ÖPNV-Netzes
Die Stadt Köln erwägt den Bau einer Seilbahn, um ihr öffentliches Verkehrsnetz auszubauen. Das auf rund 125 Millionen Euro geschätzte Projekt soll Lücken im bestehenden Angebot schließen. Eine endgültige Entscheidung wird jedoch erst nach den nächsten Kommunalwahlen fallen.
Eine Machbarkeitsstudie aus dem Jahr 2023 bestätigte, dass die Integration einer Seilbahn in das Kölner Verkehrsnetz umsetzbar ist. Vorgesehen sind drei Strecken: eine vom Zoo über den Deutzer Hafen bis zum Ubierring, eine weitere vom Hauptbahnhof zum Messeparkhaus 22. Jede Linie würde mit einer konstanten Geschwindigkeit von 25 Kilometern pro Stunde verkehren.
Das System verspricht klimafreundliche Vorteile, da es emissionsfrei betrieben wird und im Vergleich zu einer U-Bahn weniger Baumaßnahmen erfordert. Befürworter argumentieren, dass die Seilbahn bisher schlecht angebundene Stadtteile erschließen und gleichzeitig die Umweltbelastung verringern würde. Trotz der potenziellen Vorteile wird es vor den anstehenden Kommunalwahlen jedoch keine offizielle Genehmigung geben.
Stadtplaner sehen in der Seilbahn eine Möglichkeit, die Mobilität zu verbessern und neue Gebiete zu erschließen. Die Kosten von 125 Millionen Euro decken das gesamte Projekt ab, einschließlich Infrastruktur und Anbindung an bestehende Verkehrsverbindungen.
Falls das Vorhaben genehmigt wird, böte die Seilbahn eine schnellere und umweltfreundlichere Alternative zu herkömmlichen Verkehrsmitteln. Die drei geplanten Strecken würden wichtige Standorte in Köln miteinander verbinden. Bis dahin wartet die Stadt jedoch zunächst die Wahlergebnisse ab, bevor konkrete Pläne weiterverfolgt werden.






