17 March 2026, 08:28

Karim Adeyemi zu 450.000 Euro Strafe wegen illegaler Waffen verurteilt

Ein Mann in einem weißen Hemd und dunklen Hosen sitzt an einem Tisch mit gefalteten Händen, sieht ernst aus, mit dem Text "Die Platzschwindler" unten.

Karim Adeyemi zu 450.000 Euro Strafe wegen illegaler Waffen verurteilt

Karim Adeyemi, der 23-jährige Stürmer von Borussia Dortmund, ist zu einer Geldstrafe von 450.000 Euro verurteilt worden, nachdem er den illegalen Besitz von Waffen eingestanden hatte. Der Fall nahm seinen Lauf, als Flughafen-Sicherheitskräfte in einem Gepäckstück eines Freundes verbotene Gegenstände entdeckten. Adeyemi zeigte sich inzwischen reumütig und übernahm die Verantwortung für den Vorfall.

Die Probleme begannen Anfang 2024, als Adeyemi online eine sogenannte "Mystery Box" bestellte. Ohne sein Wissen enthielt das Paket einen Schlagring und einen Elektroschocker – beides in Deutschland verbotene Gegenstände. Die Gegenstände wurden später von der Flughafen-Sicherheit in Griechenland gefunden, nachdem ein Freund die Box versehentlich auf eine Reise mitgenommen hatte.

Adeyemi wurde wegen illegalen Waffenbesitzes verurteilt, beteuerte jedoch, er habe nie die Absicht gehabt, die Waffen zu besitzen. Öffentlich räumte er ein, als prominenter Sportler eine besondere Verantwortung zu tragen, und versprach, ähnliche Fehler künftig zu vermeiden. Sein Verein, der BVB, reagierte, indem er ihm gemeinnützige Arbeit auferlegte: Adeyemi soll künftig Trainingseinheiten für Nachwuchsspieler in Dortmund leiten.

Die Vereinsführung nahm den Vorfall ernst. Geschäftsführer Lars Ricken führte ein direktes Gespräch mit Adeyemi, das er als "gründlich und klar" in Bezug auf das Verhalten des Spielers bezeichnete. Seit dem Vorfall wurden keine weiteren Details zu öffentlichen oder medialen Reaktionen bekannt.

Mit der Strafe von 450.000 Euro ist das juristische Verfahren gegen Adeyemi abgeschlossen. Neben seiner gemeinnützigen Tätigkeit wird der Fußballer seine Karriere unter verstärkter Beobachtung fortsetzen. Der Fall dient als Mahnmal für die rechtlichen Risiken, die mit Online-Käufen verbunden sein können – selbst bei ungewollten Inhalten.

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