JVA Willich I verdoppelt Kapazität: 6.500 Quadratmeter für Resozialisierung und moderne Haftbedingungen
Franco GröttnerJVA Willich I verdoppelt Kapazität: 6.500 Quadratmeter für Resozialisierung und moderne Haftbedingungen
Justizvollzugsanstalt Willich I in Nordrhein-Westfalen hat großen Ausbau abgeschlossen – über 6.500 Quadratmeter neue Nutzfläche
Die Justizvollzugsanstalt (JVA) Willich I in Nordrhein-Westfalen hat einen umfangreichen Ausbau abgeschlossen und damit mehr als 6.500 Quadratmeter zusätzliche Nutzfläche geschaffen. Das Projekt markiert einen wichtigen Schritt bei der Modernisierung des Strafvollzugs in der Region – mit einem klaren Fokus auf Resozialisierung und Wiedereingliederung der Inhaftierten.
In der zweiten Bauphase, die unter Leitung des Bau- und Liegenschaftsbetriebs NRW (BLB NRW) stand, wurde der Gefängniskomplex grundlegend umgestaltet. Der Rückbau veralteter Bereiche wurde planmäßig bis zum Sommer 2023 abgeschlossen und ebnete den Weg für die Neuerrichtungen. Herzstück der Erweiterung ist das Haftgebäude 2 mit rund 6.000 Quadratmetern Fläche, das 368 Haftplätze umfasst – darunter Einzel- und Gemeinschaftszellen sowie zwei barrierefreie Einheiten.
Die gesamte Anlage erstreckt sich nun über 27.000 Quadratmeter und verfügt über zwei Haftgebäude, erweiterte Werkstätten sowie eine Multifunktionshalle. Zudem entstand ein großes Freiluft-Sportgelände. Bei voller Auslastung bietet die JVA Willich I Platz für 768 Gefangene – und verdoppelt damit ihre bisherige Kapazität.
Rehabilitation im Mittelpunkt: Moderne Konzepte für die Wiedereingliederung Die Planung des Neubaus orientiert sich an zeitgemäßen resozialisierenden Maßstäben, um die erfolgreiche Rückkehr der Inhaftierten in die Gesellschaft zu fördern. Werkstätten und Schulungsräume bilden einen zentralen Bestandteil der neuen Infrastruktur und ermöglichen strukturierte Programme während der Haftzeit.
Mit dem abgeschlossenen Ausbau steigert die JVA Willich I nicht nur ihre Kapazitäten, sondern setzt auch neue Maßstäbe für Justizvollzugsanstalten in Nordrhein-Westfalen. Im Mittelpunkt steht weiterhin ein Konzept, das Sicherheit mit gezielten Rehabilitationsmöglichkeiten verbindet.






