26 April 2026, 10:29

Haussanierung in 28 Tagen: Wie ein Altbau zum Energiesparwunder wird

Plakat mit dem Titel "Energieeffiziente Wohnungsverbesserungen" mit einer Aufzählung von Steuervergünstigungen für energieeffiziente Wohnungsverbesserungen wie Fenster, Türen und Audits, mit Bildern eines Hauses, einer Couch, einer Lampe, eines Schranks und einer Blume.

Haussanierung in 28 Tagen: Wie ein Altbau zum Energiesparwunder wird

Haussanierungen werden in Europa schneller, günstiger und effizienter – dank neuer Strategien. Ein aktuelles Projekt in Deutschland zeigte, wie ein Haus aus dem Jahr 1965 innerhalb von nur 28 Tagen komplett modernisiert werden konnte – mit einer Energieeinsparung von 80 Prozent. Gleichzeitig treibt die EU den Aufbau zentraler Dienstleistungen voran, um Eigentümern die Sanierung zu erleichtern.

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Der "Renovation Sprint.NRW" in Köln-Dellbrück verwandelte ein älteres Einfamilienhaus in weniger als einem Monat in ein energieeffizientes Gebäude. Durch den Austausch von Fenstern, Dämmung, Heizsystemen und Lüftung sanken die Energiekosten um 80 Prozent. Fachleute wie Ragnar Migenda, Erster Beigeordneter der Stadt Bergisch Gladbach, betonen, dass eine koordinierte Planung Sanierungen deutlich beschleunigt und kostengünstiger macht als stückweise Modernisierungen.

Serielle Sanierung gewinnt an Bedeutung: Bei dieser Methode kommen digitale Gebäudemodelle zum Einsatz, um passgenaue Bauteile in Fabriken vorzufertigen – das verkürzt die Bauzeit und mildert den Fachkräftemangel. Die EU schrieb 2023 in der überarbeiteten Gebäuderichtlinie (EPBD) vor, dass Mitgliedstaaten "One-Stop-Shops" einrichten müssen, die Hauseigentümer durch den gesamten Sanierungsprozess begleiten.

Wer individuelle Beratung sucht, kann in Deutschland auf den "Individuellen Sanierungsfahrplan (iSFP)" zurückgreifen – ein staatlich gefördertes Programm. Eigentümer erhalten bis zu 650 Euro Erstattung für Beratungskosten, was 50 Prozent der Auslagen für Ein- und Zweifamilienhäuser deckt.

Energieeffiziente Sanierungen werden immer wichtiger, da die Energiekosten steigen und die Vorschriften strenger werden. Zentrale Dienstleistungen, schnelle Modernisierungsmethoden und finanzielle Anreize sollen die Hürden für Eigentümer senken. Die Veränderungen könnten helfen, Immobilien zukunftssicher zu machen – und langfristig die Kosten zu drücken.

Quelle