06 May 2026, 18:29

FDP-Vorsitz: Höne und Kubicki liefern sich spannenden Machtkampf um die Parteispitze

Cartoon-Illustration eines Mannes mit Zylinder und einer Frau in einem Kleid mit einer Wand, einem Fenster, einem Eimer und anderen Gegenständen im Hintergrund, mit Text unten, der lautet "F. J. Singer, der erste deutsche Politiker, der in den Kongress gewählt wurde."

FDP-Vorsitz: Höne und Kubicki liefern sich spannenden Machtkampf um die Parteispitze

Der Wettlauf um den Vorsitz der Freien Demokratischen Partei (FDP) in Deutschland nimmt an Fahrt auf. Henning Höne, der aktuelle Landesvorsitzende der FDP in Nordrhein-Westfalen, hat seine Kandidatur für den Bundesvorsitz bekannt gegeben. Sein Wahlkampf umfasst einen klaren Plan zur Neubesetzung der führenden Parteiämter, falls er gewählt wird.

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Die Entscheidung fällt Ende Mai auf dem Bundesparteitag der FDP, wo Höne gegen Wolfgang Kubicki antreten wird, eine weitere prägende Figur der Partei.

Höne hat bereits sein Wunschteam für den Fall eines Wahlsiegs vorgestellt. Alena Trauschel, eine 27-jährige Politikerin aus Baden-Württemberg, soll Generalsekretärin werden. Trauschel schrieb 2021 Geschichte, als sie als jüngstes Mitglied in den Landtag von Baden-Württemberg gewählt wurde. Sie setzt sich für eine Reformpartei ein, die verbindet statt spaltet, und betont, dass nur die FDP diese Rolle erfüllen könne.

Neben Trauschel plant Höne, die Hamburger Europaabgeordnete Svenja Hahn sowie die bayerische Liberale Susanne Seehofer für Positionen im neuen Parteivorstand zu nominieren. Seine Strategie zielt darauf ab, regionale und europäische Erfahrung zu vereinen.

Unterdessen hat auch Kubicki eine eigene Vision für die Zukunft der Partei. Sollte er gewählt werden, will er Martin Hagen, den ehemaligen Vorsitzenden des bayerischen FDP-Landesverbands und Fraktionschefs, zum Generalsekretär ernennen. Die Wahl zwischen den beiden Kandidaten wird die Ausrichtung der FDP in den kommenden Jahren maßgeblich prägen.

Der Führungsstreit der FDP wird Ende Mai mit einer Abstimmung auf dem Bundesparteitag entschieden. Der Sieger übernimmt nicht nur den Spitzensposten, sondern bringt auch ein neues Team mit, das die strategische Ausrichtung der Partei bestimmen wird. Trauschel, Hahn und Seehofer könnten unter Höne Schlüsselrollen spielen, während unter Kubickis Führung Hagen eine zentrale Position einnehmen würde.

Quelle