Essener Sportvereine erhalten 105.000 Euro für dringende Modernisierungen
Franco GröttnerEssener Sportvereine erhalten 105.000 Euro für dringende Modernisierungen
Sechs Essener Sportvereine erhalten städtische Zuschüsse für die Modernisierung ihrer Anlagen. Die Förderung wurde am 17. März 2026 vom Ausschuss für Sport- und Freizeitstätten bewilligt. Jedes Projekt erhält 40 Prozent der förderfähigen Kosten – entsprechend dem üblichen kommunalen Fördersatz.
Den höchsten Zuschuss in Höhe von 64.612,22 Euro erhielt der ETUF e.V. für ein neues Trainings- und Bildungszentrum seiner Segelabteilung. Die Kettwiger Tennisgesellschaft e.V. bekam 9.871,48 Euro für den Austausch eines veralteten Entwässerungssystems. Der Tennisclub Burgaltendorf e.V. erhielt 16.868,34 Euro zur Sanierung zweier Tennisplätze.
Die SuS Haarzopf 1924 e.V. wird mit 5.550,31 Euro die Fassade ihres Vereinsheims renovieren. Der Eisenbahner Sportverein Grün-Weiß Essen e.V. erhielt 2.391,37 Euro für die Modernisierung der Stromverteilung. Der Hochschulsportverband der Universität Duisburg-Essen bekam 6.356,10 Euro für die Umrüstung auf LED-Beleuchtung in seinem Gebäude.
Keines der Projekte erfüllt die Kriterien für das Landesprogramm "Moderne Sportstätten 2022". Die letzte Sitzung zur Vergabe von Vereinsfördermitteln fand im September 2025 statt. Zwischen 2021 und 2025 stieg das Essener Sportbudget um 12 Prozent – von 28 Millionen auf 31,4 Millionen Euro. Dieses Wachstum lag unter dem von Düsseldorf (18 Prozent), Köln (15 Prozent) und Dortmund (14 Prozent), womit Essen unter den fünf größten Städten der Region auf Platz vier liegt.
Die Zuschüsse fließen in Infrastrukturverbesserungen für verschiedene Sportarten. Die Vereine tragen die verbleibenden 60 Prozent der Kosten selbst. Essen setzt weiterhin einen Schwerpunkt auf den vereinsorganisierten Sport, der 72 Prozent der städtischen Mittel erhält – mehr als der Durchschnitt von 65 Prozent in kommunalen Sportförderungen.






