15 April 2026, 08:31

Essen verschickt Grundsteuerbescheide 2026 mit Verzögerungen durch Gerichtsurteil

Rechteckige Gehwegtafel mit weißem Hintergrund und fetter schwarzer Schrift, die "Privateigentum - Überquerung nur mit Erlaubnis" lautet.

Essen verschickt Grundsteuerbescheide 2026 mit Verzögerungen durch Gerichtsurteil

Grundbesitzer in Essen erhalten ihre Steuerbescheide 2026 am 3. Februar 2026

Die Zusendung der Bescheide erfolgt nach einem aktuellen Gerichtsurteil zu differenzierten Steuersätzen, das zu Verzögerungen bei der endgültigen Festsetzung der neuen Abgaben führen könnte. Die Stadt warnt, dass der telefonische Support nach diesem Datum aufgrund hoher Nachfrage nur eingeschränkt verfügbar sein könnte.

Das Verwaltungsgericht Gelsenkirchen hatte am 4. Dezember 2025 ein Urteil zu den Bemessungsgrundlagen der Grundsteuer gefällt. Obwohl die Entscheidung noch nicht rechtskräftig ist, sorgt sie für Unsicherheit bei den endgültigen Steuerbeträgen für 2026.

Die erste Charge der Bescheide wird am 3. Februar 2026 verschickt, eine überarbeitete Version folgt einen Tag später. Änderungen, die nach dem 3. Dezember 2025 beantragt wurden, könnten in der ersten Zusendung jedoch noch nicht berücksichtigt sein. Die Gebührenbescheide werden hingegen wie geplant im Februar versandt.

Ein abschließender Bescheid, der gegebenenfalls rückwirkend zum 1. Januar 2026 gilt, soll im Laufe des Jahres folgen. Die Stadt rät den Bürgern, aktuelle Informationen online unter www.ourwebsite/gba zu prüfen.

Da Essen das Gerichtsurteil noch auswertet, bleibt das Verfahren zur Grundsteuer 2026 vorerst in Bewegung. Anwohner müssen mit Verzögerungen bei den endgültigen Bescheiden und einem eingeschränkten Telefonservice nach dem 3. Februar rechnen. Sobald die rechtliche Prüfung abgeschlossen ist, wird die Stadt weitere Updates bereitstellen.

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