06 May 2026, 00:33

Dortmund kämpft mit kostenlosen Schwimmkursen gegen Nichtschwimmer-Trend

Plakat für ein Schwimmbad in Aschersleben, Deutschland, das Menschen im Wasser zeigt, darunter einen sitzenden, begleitet von Text.

Dortmund kämpft mit kostenlosen Schwimmkursen gegen Nichtschwimmer-Trend

Über 300 Kinder in Dortmund nehmen an kostenlosen Schwimmkursen teil

Dieser Herbst stehen für mehr als 300 Kinder in Dortmund kostenlose Schwimmkurse auf dem Programm. Damit soll einem besorgniserregenden Trend entgegengewirkt werden: In Nordrhein-Westfalen kann jedes fünfte Kind nicht schwimmen. Die Veranstalter wollen erreichen, dass jedes Grundschulkind am Ende seiner Schulzeit sicher und selbstbewusst im Wasser unterwegs ist.

Die zweiwöchigen Intensivkurse finden im Dortmunder Südbad statt. Kinder ab der zweiten Klasse lernen während der Herbstferien grundlegende Fähigkeiten – von der Gewöhnung ans Wasser über das Gleiten und Schweben bis hin zum Rufen um Hilfe in Notsituationen.

Fortgeschrittene Teilnehmer üben zudem lebensrettende Techniken wie das Rückenschwimmen. Das Programm ist eine gemeinsame Initiative lokaler Vereine und des StadtSportBund Dortmund. Ihr Ziel: Kein Kind in der Stadt soll die Chance verpassen, Schwimmen zu lernen.

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In einigen Dortmunder Stadtteilen können bis zu 80 Prozent der Kinder nicht schwimmen. Verantwortliche wie Haumann appellieren an Eltern, auch nach dem Seepferdchen-Abzeichen weiter mit ihren Kindern zu üben. Die Kurse sind Teil einer breiter angelegten Kampagne, um die Wassersicherheit in der gesamten Region zu verbessern.

Die kostenlosen Angebote laufen noch bis zum Ende der Herbstferien und geben weiteren Kindern die Möglichkeit, mehr Selbstvertrauen im Wasser aufzubauen. Durch die Zusammenarbeit von Vereinen und Sportorganisationen soll die Zahl der Nichtschwimmer in Dortmund sinken. Bis zum Ende der Grundschulzeit soll jedes Kind sicher schwimmen können.

Quelle