16 April 2026, 10:31

Deutsches Forschungsprojekt revolutioniert Batterierecycling für E-Autos mit 80-Prozent-Quote

Liniengraph, der die erneuerbare Stromerzeugung nach Kraftstofftyp (Solar, Wind, Hydro, Geothermie, Biomasse) von 2000 bis 2040 zeigt, mit begleitendem erklärendem Text.

Deutsches Forschungsprojekt revolutioniert Batterierecycling für E-Autos mit 80-Prozent-Quote

Neues Forschungsprojekt in Deutschland will Batterierecycling für Elektrofahrzeuge verbessern

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Ein neues Forschungsvorhaben in Deutschland arbeitet daran, das Recycling von Batterien für Elektroautos zu optimieren. Unter der Leitung der Forschungsgruppe PEM der RWTH Aachen strebt die Initiative ein geschlossenes Kreislaufsystem an, um Materialien aus alten Batterien für die Herstellung neuer zu verwenden. Industrielle Partner und Landesfördermittel unterstützen das Projekt, das strengere EU-Recyclingvorgaben erfüllen soll.

Im Mittelpunkt steht die Wiederverwertung zentraler Batteriekomponenten wie Graphit und Kathodenmaterialien. Eine besondere Herausforderung stellt recycelter Graphit dar, der oft eine schlechte Struktur aufweist und mit Verunreinigungen belastet ist, was seine erneute Verwendung in Anoden erschwert. Die Forscher werden testen, wie sich diese Materialien in neuen Batterien bewähren – und dabei sicherstellen, dass sie technische Standards erfüllen.

Das Team plant die Entwicklung eines skalierbaren Recyclingverfahrens, das gleichzeitig den CO₂-Ausstoß reduziert. Zudem sollen Lieferketten und Verarbeitungsschritte entlang der gesamten Batterie-Wertschöpfungskette optimiert werden. Ziel ist es, Batteriezellen mit einem Recyclinganteil von über 80 Prozent herzustellen – deutlich mehr, als die aktuellen EU-Vorgaben vorsehen.

Zu den Industriepartnern zählen Neuman & Esser, Accurec Recycling, Iondrive EU und Constantia Patz. Gefördert wird das Projekt vom Ministerium für Umwelt, Naturschutz und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen.

Bei Erfolg könnte das Vorhaben Batterieherstellern helfen, die EU-Recyclingziele zu erreichen und gleichzeitig die Produktionskosten zu senken. Das geschlossene Kreislaufsystem würde zudem die Abhängigkeit von Rohstoffen verringern und Emissionen reduzieren. Die Ergebnisse könnten künftige Standards für das Batterierecycling in ganz Europa prägen.

Quelle