Deutsche und niederländische Polizei stärken Kampf gegen grenzüberschreitende Kriminalität
Franco GröttnerDeutsche und niederländische Polizei stärken Kampf gegen grenzüberschreitende Kriminalität
Deutsche und niederländische Grenzbehörden intensivieren Zusammenarbeit zur Bekämpfung grenzüberschreitender Kriminalität
Die langjährige Partnerschaft zwischen der Bundespolizei und der Königlich Niederländischen Marechaussee wurde um ein von der EU finanziertes Projekt erweitert. Die Initiative zielt darauf ab, die Abstimmung zwischen den Behörden zu verbessern – insbesondere bei der Bekämpfung irregulärer Migration.
Die Bundespolizeidirektionen Hannover und Sankt Augustin arbeiten bereits seit Jahren eng mit der niederländischen Marechaussee zusammen. Im Fokus steht die Bewältigung von Sicherheitsherausforderungen entlang der deutsch-niederländischen Grenze, wo weiterhin temporäre Kontrollen stattfinden. Diese Maßnahmen erfordern einen ständigen Austausch zwischen beiden Seiten.
Das aktuelle Vorhaben mit dem Titel "Stärkung der Zusammenarbeit zwischen den Grenzverbänden der Königlich Niederländischen Marechaussee und den Bundespolizeidirektionen" wird vom Interreg-Programm Deutschland-Niederlande und der Europäischen Union unterstützt. Ein zentraler Bestandteil ist das Gemeinsame Verbindungsbüro in Goch, das als Hauptdrehscheibe für Koordination und Informationsaustausch dient.
Am 1. Oktober 2025 trafen sich hochrangige Vertreter beider Behörden, um aktuelle grenzüberschreitende Probleme zu erörtern. Im Mittelpunkt standen die Optimierung der Reaktion auf irreguläre Migration sowie andere Sicherheitsrisiken in der Region.
Das Projekt festigt die bestehenden Bindungen zwischen Bundespolizei und Marechaussee. Mit EU-Förderung und einer zentralen Koordinationsstelle in Goch wollen die Behörden die Sicherheit entlang der gemeinsamen Grenze weiter erhöhen. Die Partnerschaft bleibt auf Echtzeit-Zusammenarbeit gegen grenzüberschreitende Kriminalität ausgerichtet.






