29 April 2026, 20:30

Bergisch Gladbach kämpft mit 44 Millionen Euro Defizit im Jahr 2024

Plakat mit fettem schwarzem Text auf einem weißen Hintergrund, eingerahmt von einem schmalen schwarzen Rand, das besagt "Maganomics: Ein Wirtschaftsplan, der drei Dinge tut: Senkt Steuern sogar noch mehr für die Reichen und große Unternehmen."

Bergisch Gladbach kämpft mit 44 Millionen Euro Defizit im Jahr 2024

Bergisch Gladbach verzeichnet vorläufiges Jahresdefizit von 44 Millionen Euro für 2024

Die Stadt Bergisch Gladbach meldet ein vorläufiges Haushaltsdefizit von 44 Millionen Euro für das Jahr 2024. Zwar handelt es sich um das erste deutlich negative Ergebnis der Kommune, doch fällt es um 20 Millionen Euro geringer aus als zunächst befürchtet. Ursprünglich war bis Jahresende mit einem Fehlbetrag von 63,3 Millionen Euro gerechnet worden.

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Der Jahresabschluss 2024 unterstreicht die anhaltenden finanziellen Herausforderungen der Stadt. Trotz des besseren als erwarteten Ergebnisses steht die Verwaltung nun vor der Aufgabe, die Haushaltslage langfristig zu konsolidieren. Für 2025 wird ein Defizit von 54 Millionen Euro prognostiziert – eine Verbesserung gegenüber den geplanten 60,4 Millionen Euro, aber weiterhin eine erhebliche Lücke.

Steigende Kosten belasten den Haushalt Zusätzliche Belastungen ergeben sich aus wachsenden Personal- und Sachkosten. Allein dadurch drohen 2025 ein Fehlbetrag von 2 Millionen Euro und 2026 von 3,7 Millionen Euro. Unterdessen fordert der Städte- und Gemeindebund Nordrhein-Westfalen (NRW) vom Land, mindestens 78 Prozent der Bundesmittel an die Kommunen weiterzugeben. Zudem müssten Bund und Länder die Städte und Gemeinden angemessen für die übertragenen Aufgaben ausstatten, so der Verband.

Haushaltsentwurf für 2026 im Dezember Um die finanzielle Schieflage zu bewältigen, wird die Verwaltung im Dezember einen Haushaltsentwurf für 2026 dem Stadtrat vorlegen. Die Aussichten für die kommenden Jahre bleiben jedoch düster: Die Stadt rechnet unter den aktuellen Rahmenbedingungen nicht mehr mit positiven Jahresergebnissen.

Bergisch Gladbach muss nun Anpassungen vornehmen, um ab 2026 die finanzielle Stabilität zu sichern. Ob der Haushalt ausgeglichen werden kann, hängt von Kostendämpfung, möglichen Mehreinnahmen und einer langfristigen Planung ab. Ohne Gegensteuerung drohen weitere Defizite.

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