Ben McKenzie entlarvt die dunklen Seiten der Krypto-Welt in neuem Dokumentarfilm
Franco GröttnerBen McKenzie entlarvt die dunklen Seiten der Krypto-Welt in neuem Dokumentarfilm
Schauspieler Ben McKenzie, bekannt geworden durch seine Rolle in *O.C., California, wendet sich nun der Krypto-Branche zu. In seinem neuen Dokumentarfilm "Alle belügen dich wegen Geld" untersucht er die Risiken und Täuschungen innerhalb der Kryptowährungswelt. McKenzie argumentiert, dass der Sektor von Fehlinformationen lebt und verletzliche Anleger ausnutzt.
Sein Interesse an Krypto entstand, nachdem er sich zunehmend über Promi-Werbung für digitale Währungen geärgert hatte. Sein wirtschaftswissenschaftlicher Hintergrund – er besitzt einen Bachelor-Abschluss in diesem Fach – prägte seine skeptische Haltung gegenüber der Branche.
Der Film rückt Opfer gescheiterter Plattformen wie Celsius in den Fokus. Zudem enthält er ein Interview mit dem in Ungnade gefallenen FTX-Gründer Sam Bankman-Fried, das McKenzie als Beleg für die tiefgreifenden Mängel der Branche anführt. Bitcoin beschreibt er als einen Raum voller "Lügen, Fehlinformationen und Krimineller".
McKenzie geht es nicht nur darum, Betrugsfälle aufzudecken. Er stellt auch die Vorstellung infrage, dass bloßer Programmcode Vertrauen und menschliche Aufsicht im Finanzwesen ersetzen könne. Besonders junge Männer, so seine These, würden wegen ihrer Risikobereitschaft und gesellschaftlichem Druck gezielt angesprochen. Seine Forderung nach strengeren Regulierungen und mehr Verantwortung hat inzwischen auch das US-Fernsehen erreicht.
McKenzies Dokumentation lenkt den Blick auf die menschlichen Kosten der Krypto-Pleiten. Indem er für Regulierung und Gerechtigkeit kämpft, will er die Branche zur Rechenschaft ziehen. Der Film dient zugleich als Warnung und als Appell für einen Wandel im Umgang mit digitalen Währungen.






