29 April 2026, 09:57

Achtstündige Rettungsaktion: Metallkugel droht in Bochum vom Kirchturm zu stürzen

Feuerwehr- und Rettungsdienstgebäude mit roter Tür, Fenstern, einem Namensschild, einem Fahnenmast mit einer Fahne, einem Metallturm, einem Zaun, einer Baumgruppe und einem bewölkten Himmel.

Achtstündige Rettungsaktion: Metallkugel droht in Bochum vom Kirchturm zu stürzen

Risikoreiche Acht-Stunden-Aktion in Bochum-Ehrenfeld: Schwere Metallkugel droht von Kirchturm zu stürzen

Am Montag fand in Bochum-Ehrenfeld eine heikle, achtstündige Bergungsaktion statt, nachdem eine schwere Metallkugel vom Turm der Melanchthon-Kirche zu stürzen drohte. Das 45 Kilogramm schwere Objekt, das in 54 Metern Höhe schwebte, stellte bei stürmischem Wetter eine erhebliche Gefahr für die öffentliche Sicherheit dar.

Die Probleme begannen, als starke Winde die 70 Zentimeter breite Kugel an der Spitze des Kirchturms lockerten. Da Standard-Feuerwehrfahrzeuge und Kräne die notwendige Höhe nicht erreichten, musste ein 72 Meter langer Teleskopmast eines Essener Spezialunternehmens angefordert werden.

Rund 20 Einsatzkräfte der Berufsfeuerwehr Bochum-Innenstadt sowie der örtlichen Freiwilligen Feuerwehr waren im Einsatz. Wiederholt sperrten sie die Ausfahrtsbahnen der Königsallee, um die Sicherheit während der Aktion zu gewährleisten. Mit einem Netz sicherte das Team die Kugel vorsichtig, löste sie anschließend und ließ sie kontrolliert zu Boden.

Die Behörden warnten, dass ohne diesen Eingriff eine langfristige Vollsperrung der Königsallee in beide Richtungen unvermeidbar gewesen wäre.

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Die Operation verlief erfolgreich – die Gefahr wurde ohne Verletzte oder größere Beeinträchtigungen beseitigt. Nach der sicheren Bergung der Kugel wurden die Verkehrsbeschränkungen aufgehoben. Kirche und Umgebung gelten seitdem als gesichert.

Quelle