100 Kinder gründen in Wuppertal ihre eigene Mini-Stadt mit Demokratie und Gesetzen
Nancy Neuschäfer100 Kinder gründen in Wuppertal ihre eigene Mini-Stadt mit Demokratie und Gesetzen
100 Kinder bauen in Wuppertal ihre eigene Stadt
Eine Gruppe von 100 Kindern zwischen acht und zwölf Jahren hat in Wuppertal eine eigene Stadt errichtet. Organisiert von der Katholischen jungen Gemeinde (KjG), ermöglicht das Projekt den jungen Teilnehmenden, Regierung, Wirtschaft und Demokratie hautnah zu erleben. Über ihre Erfahrungen wird sogar in den Bergischen Landesnachrichten am 24. Oktober 2025 um 19:30 Uhr berichtet.
Die Kinderstadt funktioniert mit eigenen Gesetzen, Behörden und Betrieben. Die Teilnehmer stimmen über wichtige Entscheidungen ab – etwa ob Steuern gesenkt werden – und üben sich in direkter Demokratie. Nach einer Debatte über Verkehrssicherheit führten sie Schilder und Ampeln ein, um für Ordnung zu sorgen.
Wer in der Stadt ein Tretauto steuern möchte, braucht einen speziellen "Führerschein" – eine von vielen Regeln, die die Kinder selbst aufgestellt haben. Den Abschluss bildet ein "Staatsempfang", bei dem erwachsene Politiker zu Besuch kommen, um zu sehen, wie die jungen Stadtbewohner ihre Gemeinde organisiert haben.
Die Initiative vermittelt den Kindern praktische Erfahrungen in Politik und Teamarbeit. Ihre Beschlüsse – von Verkehrsregeln bis zur Steuerpolitik – zeigen, wie eine Gesellschaft im Kleinen funktioniert. Über den Erfolg des Projekts wird später in diesem Monat im regionalen Fernsehen berichtet.






