Zollfahndung deckt Mindestlohnverstöße und illegale Taxi-Fahrten in Aachen auf
Franco GröttnerZollfahndung deckt Mindestlohnverstöße und illegale Taxi-Fahrten in Aachen auf
Zollfahndung Aachen prüft Schwarzarbeit im Taxi- und Mietwagengewerbe
Am 15. Mai 2025 führte die Finanzkontrolle Schwarzarbeit des Hauptzollamts Aachen eine Kontrollaktion im Taxi- und Mietwagengewerbe durch. Dabei wurden mögliche Verstöße gegen Arbeitsgesetze aufgedeckt, darunter die Nichtzahlung des Mindestlohns sowie unkorrekte Meldungen zur Sozialversicherung. Die Behörden werten nun Unternehmensunterlagen als weitere Beweismittel aus.
Im Rahmen der Überprüfung wurden 21 Personen befragt. Die Ermittler identifizierten 12 Fälle, in denen Beschäftigte möglicherweise nicht den gesetzlichen Mindestlohn erhalten hatten. Zudem stellten sie fest, dass zwei Fahrer mit abgelaufenen Personenbeförderungserlaubnissen unterwegs waren.
Das Zollamt überwacht den Sektor regelmäßig, um illegale Praktiken zu bekämpfen – dazu zählen Sozialversicherungsbetrug, die illegale Beschäftigung von Ausländern sowie vorenthaltene Sozialabgaben. Auch der Verdacht auf nicht angemeldete Beschäftigungsverhältnisse ergab sich aus den aktuellen Kontrollen.
Das Hauptzollamt Aachen prüft nun die Unterlagen der betroffenen Unternehmen. Sollten sich die Vorwürfe bestätigen, drohen den Betrieben empfindliche Strafen. Die Ergebnisse unterstreichen die anhaltenden Probleme in der Branche. Bei Nachweis der Verstöße müssen die untersuchten Unternehmen mit Sanktionen rechnen. Die Behörden setzen weiterhin auf die Durchsetzung von Arbeits- und Sozialversicherungsvorschriften.
