Zoll stoppt Millionen-Schmuggel mit 45.000 illegalen E-Zigaretten auf der A4
Nancy NeuschäferZoll stoppt Millionen-Schmuggel mit 45.000 illegalen E-Zigaretten auf der A4
Zollbeamte in Köln haben eine große Lieferung verbotener E-Zigaretten und unversteuerter Liquids für E-Shishas beschlagnahmt. Die Razzia erfolgte am 21. Mai 2025 auf der Autobahn A4 in der Nähe von Kerpen. Die beschlagnahmte Ware umfasste rund 45.000 E-Zigaretten sowie über 1.100 Liter Liquids, die in einem rumänischen Lkw versteckt waren.
Die Sendung wurde bei einer Routinekontrolle entdeckt. Die Beamten fanden 222 Kartons verteilt auf sieben Paletten im Fahrzeug. Die Liquids wiesen keine vorgeschriebenen Steuerplaketten auf und sind daher nach geltenden Vorschriften illegal.
Der geschätzte Wert der beschlagnahmten Ware übersteigt eine Million Euro. Der Steuerausfall durch die unversteuerten Produkte beläuft sich auf fast 300.000 Euro. Nikotinhaltige Substanzen für E-Zigaretten unterliegen seit dem 1. Juli 2022 der Tabaksteuer, wobei der Steuersatz zu Beginn des Jahres 2025 auf 0,26 Euro pro Milliliter gestiegen ist.
Das Zollfahndungsamt Essen leitet nun die Ermittlungen zu der Beschlagnahmung. Die Behörden prüfen Herkunft und Zielort der Schmuggelware. Der Fall unterstreicht die Durchsetzung der Tabaksteuergesetze bei E-Zigaretten-Produkten. Die beschlagnahmten Waren bleiben bis zum Abschluss der Ermittlungen sichergestellt. Der Vorfall zeigt die finanziellen Auswirkungen unversteuerter Nikotinprodukte auf dem Markt auf.






