Waldcafé in Braunlage kämpft ums Überleben nach dramatischem Besucherschwund
Trudel EimerWaldcafé in Braunlage kämpft ums Überleben nach dramatischem Besucherschwund
Abgeschiedenes Waldcafé in Braunlage kämpft mit dramatischem Besucherrückgang
Das Waldcafé Forellenteich in Braunlage, das nur nach einem 15-minütigen Spaziergang durch den Wald zu erreichen ist, verzeichnet seit Jahren sinkende Gästezahlen. Die Betreiber Jan und Petra suchen nun nach Wegen, die Wende zu schaffen.
Der Rückgang gibt dem Paar Rätsel auf. Eine klare Ursache für den Schwund an Besuchern können sie nicht ausmachen. Viele Stammgäste kamen einst wegen Jans Ex-Frau, die bei den Gästen sehr beliebt war.
Petras Service-Art hat in der Vergangenheit Kritik hervorgerufen. Einige Besucher empfinden ihr Wesen als abweisend, und sie gibt zu, dass Stress sie mitunter schroff wirken lässt. Bei einem Testbesuch fiel dem Sternekoch Frank Rosin auf, wie wenig herzlich der Umgang zwischen ihr und den Gästen war. Doch bei einem zweiten Besuch zeigte Petra Fortschritte und ließ die Gäste willkommener fühlen.
Rosin gab dem Paar eine Woche Zeit, um das Feedback zu verarbeiten und an Verbesserungen zu arbeiten. Um das Café zu retten, wollen Jan und Petra die Öffnungszeiten ausweiten und mehr Veranstaltungen anbieten.
Die Zukunft des Waldcafés hängt nun davon ab, ob die neuen Maßnahmen Gäste zurückgewinnen können. Petras Bemühungen um einen besseren Service könnten dabei eine Schlüsselrolle spielen. Ohne eine klare Erklärung für den Rückgang setzen die beiden auf praktische Schritte, um ihr Café am Leben zu halten.






