Voerde plant neues Palliativ-Care-Hospiz – Bürger können mitreden
Nancy NeuschäferVoerde plant neues Palliativ-Care-Hospiz – Bürger können mitreden
Voerder Bürger können im nächsten Monat über Pläne für ein neues Palliativ-Care-Hospiz diskutieren. Am 18. Februar 2026 findet eine öffentliche Anhörung statt, in der die Stadt Details des geplanten Vorhabens vorstellt. Im Mittelpunkt der Veranstaltung stehen die für das Projekt am Haus Wohnung erforderlichen Änderungen der Bauzonenregelungen.
Die Sitzung befasst sich mit der 80. Änderung des Flächennutzungsplans Voerde sowie der Aufstellung des Bebauungsplans Nr. 149 mit dem Titel "Hospiz am Haus Wohnung". Ziel der Stadtverwaltung ist es, die rechtlichen Grundlagen für den Bau eines Hospizes auf dem südlichen Geländeabschnitt des Haus Wohnung zu schaffen. Das Verfahren wurde eingeleitet, nachdem der Voerder Stadtrat am 8. Juli 2025 (Drucksache 17/919 DS) die entsprechenden Planungsbeschlüsse gefasst hatte.
Interessierte erhalten Auskunft über die Projektziele, das städtebauliche Konzept sowie die Entwürfe der Bebauungspläne. Zudem wird eine Umweltverträglichkeitsprüfung vorgestellt. Die Veranstaltung beginnt um 17:00 Uhr in der ehemaligen Reithalle des Haus Wohnung (Frankfurter Straße 433).
Weitere Informationen zum Planungsverfahren wurden am 21. Januar 2026 im Voerder Amtsblatt veröffentlicht. Bürger, die sich näher informieren möchten, können vor der Anhörung auf die offizielle Bekanntmachung zurückgreifen.
Im Rahmen der Bürgeranhörung werden die nächsten Schritte für das Hospizprojekt erläutert. Anwohner haben die Möglichkeit, Fragen zu stellen und Feedback zu den Plänen zu geben. Die Stadt wird die Anregungen aufnehmen, bevor die finalen Beschlüsse zur Bauzonenänderung gefasst werden.
Neuer Kontext im Zeitplan der Hospizplanung in Voerde
Vor der Ratentscheidung am 8. Juli 2025 wurden neue Festlegungen für die 80. Flächennutzungsplan-Änderung und den Bebauungsplan 149 getroffen. Die Veröffentlichung im Amtsblatt vom 21. Januar 2026 bestätigte diese früheren Schritte und bietet neue Einblicke in den Genehmigungsprozess. Dies zeigt einen mehrstufigen Genehmigungsrahmen, der in der ursprünglichen Ankündigung nicht erwähnt wurde.