Vier Städte planen gemeinsames Krankenhaus für über 100.000 Einwohner
Die Pläne für ein neues gemeinsames Krankenhaus in der Region nehmen stetig Gestalt an. Die Bürgermeister von Grevenbroich, Bedburg, Jüchen und Rommerskirchen trafen sich kürzlich, um ihre Entschlossenheit für das Vorhaben zu bekräftigen. Trotz einiger Rückschläge betonten sie die Notwendigkeit von Zusammenarbeit, um die medizinische Versorgung für über 100.000 Einwohnerinnen und Einwohner zu sichern.
Am 4. Dezember 2025 führten die vier Bürgermeister eine Videokonferenz durch, um ihre abgestimmte Vorgehensweise zu festigen. Im Mittelpunkt standen die Vorbereitungen auf anstehende Gespräche mit regionalen und überregionalen Akteuren im Gesundheitswesen. Zudem erörterten sie die nächsten Schritte, darunter eine Machbarkeitsstudie, die Standortbewertung sowie Verhandlungen mit potenziellen Betreibern und Investoren.
Bürgermeister Klaus Krüten unterstrich die Dringlichkeit des Projekts und erklärte, dass die medizinische Versorgung der Bevölkerung nicht aufgeschoben werden dürfe. Er versicherte, dass die Kommunen den Prozess weiterhin steuern und für Gespräche mit allen Beteiligten offenblieben. Die Bürgermeister gingen auch auf jüngste Kritik ein, versprachen jedoch, die konstruktive Zusammenarbeit – einschließlich mit dem Landrat – fortzusetzen.
Sobald die Machbarkeitsstudie abgeschlossen ist, wird Grevenbroich die Federführung bei der weiteren Umsetzung übernehmen. Der vereinbarte Zeitplan bleibt unverändert, und alle Kommunen halten an ihren gemeinsamen Zusagen fest.
Die Initiative für das neue Krankenhaus schreitet weiter voran – geleitet von einem klaren Fahrplan und gemeinschaftlichem Engagement. Die Bürgermeister haben ihre Verpflichtung zur Zusammenarbeit erneuert, um das Projekt auf Kurs zu halten. Künftige Gespräche mit Partnern im Gesundheitssektor werden die nächsten Entwicklungsphasen prägen.






